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Aktuelle Abfalltipps

Das Schadstoffmobil kommt!

In der Zeit vom 21.08.- 24.08. und am 28.08.2010

Das Schadstoffmobil bietet allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit kostenlos Schadstoffe abzugeben und somit umweltfreundlich entsorgen zu lassen.

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Tipps für die Biotonne in der Sommerzeit

Die Biotonne ist seit ihrer Einführung im Jahr 1996 eine wichtige Komponente im Abfallwirtschafskonzept der Stadt Eschweiler, um anfallende organische Abfälle einer sinnvollen Verwertung zuzuführen. Aber gerade in den heißen Sommerwochen wird einiges an Eigenengagement von allen Nutzern erwartet, um mögliche Belästigungen in Form von Maden und Gerüchen entgegenzuwirken.

Was kann gegen Maden und Gerüche getan werden?

Ein immer wiederkehrendes Problem ist das Auftreten von Maden an und in der Biotonne. Maden schlüpfen aus den Eiern verschiedener Fliegenarten. Sie brauchen für die Entwicklung tierische Eiweiße. Schon ab der Anfallstelle des Bioabfalls, also in der Küche, sollten die Speiseabfälle so gelagert werden, dass keine Fliegen herankommen. Sind für den Madenbefall Fliegen die Verursacher, so ist für die Geruchsbelästigung insbesondere die Feuchtigkeit verantwortlich. Flüssigkeiten, die sich am Boden der Biotonne sammeln, können anfangen zu gären und so Faulgase
erzeugen. Diese wiederum sorgen dann für die Geruchsbelästigung. Wer einige einfache Regeln beim Umgang mit der Biotonne beachtet, kann im Sommer die Entwicklung von Maden und unangenehmen Gerüchen verhindern.

Und so gibt es keine Probleme:

  • Den Bioabfall nur in geschlossenen oder abgedeckten Gefäßen lagern.
  • Das Vorsortiergefäß in der Küche mit Papier auskleiden und möglichst oft leeren.
  • Den Bioabfall in Zeitungspapier, Küchenkrepp oder Papiertüten eingewickelt. Das Papier saugt die Feuchtigkeit aus dem organischen Material auf und hält die Biotonne trocken. Auch Eierkartonagen kann man zwischenzeitlich beifügen
  • Speiseabfälle zusätzlich großzügig in Zeitungspapier oder Papiertüten einpacken.
  • Knochen und Fischabfälle gehören immer im verschlossenen Kunststoff Müllbeutel in die graue Restmülltonne!
  • Die Bioabfälle in der Tonne locker schichten, nicht zusammenpressen, dadurch wird die Durchlüftung verbessert.
  • Die Biotonne - wenn möglich - an einem sonnengeschützten, schattigen Platz aufstellen.
  • Den Deckel der Biotonne nur zum Befüllen kurz öffnen, nie länger offen stehen lassen. Dann bleibt die Geruchsbelästigung minimal. Das gleiche gilt für die Sammelgefäße in der Küche.
  • Jeden Leerungstag nutzen, auch wenn die Biotonne nicht ganz voll ist.
  • Die Biotonne regelmäßig reinigen.

Je besser der Bioabfall in Zeitungspapier oder Papiertüten (z.B. Bäckertüten) verpackt ist, desto weniger Rückstände verbleiben nach der Leerung in der Biotonne. Wie oft eine Reinigung durch Ausschwenken mit Wasser durchgeführt wird, sollte vom Verschmutzungsgrad abhängig gemacht werden. Regelmäßige Tonnenreinigung - am besten mit Regenwasser und möglichst ohne Reinigungsmittel - beugt Geruchsbelästigung vor. Gut abtrocknen lassen, z.B. die Tonne mit geöffnetem Deckel auf den Kopf stellen.


Grünabfälle - „Wilde Müllkippen

Für viele Eschweiler Gartenbesitzer stellt sich immer wieder die Frage: Wohin mit den Gartenabfällen? Häufig wird das Problem leider auf Kosten der Natur gelöst. Die Grünabfälle werden oft an Weg-, Feld- oder Waldrändern abgeladen.

Viele Gartenbesitzer haben dabei kein schlechtes Gewissen, weil sie nicht wissen, dass das Abkippen von Grünabfällen in der Natur verboten ist. Sie sind vielmehr davon überzeugt, der Natur mit den verrottenden Gartenabfällen auch noch etwas Gutes zu tun. Doch dies ist leider falsch. Solche “Wilde Müllkippen” ersticken nahezu die gesamte natürliche Vegetation. Wildkräuter können an diesen Standorten nicht mehr wachsen und die dort lebenden Tiere verlieren ihren Lebensraum.

Diese wild abgekippten Grünabfälle verschandeln das Stadtbild und sind oft Quelle für üble Gerüche, über die sich dann Bürger beschweren. Gerade in der letzten Zeit gingen viele solcher Beschwerden von Bürgern bei der Stadtverwaltung ein.
 
Dabei gibt es in Eschweiler verschiedene Möglichkeiten Gartenabfälle kostengünstig zu entsorgen. Für ein Entgelt können Grünabfälle auf der Kompostanlage täglich abgegeben werden. Informationen dazu und Kontakte finden Sie auf dieser Internetseite: Deponie Alsdorf-Warden

Außerdem gibt es seit 1997 die Möglichkeit eine Biotonne zu bestellen. Denn nicht nur im Sommer fallen viele Bioabfälle an. Eine 1994 im Auftrag der AWA GmbH durchgeführte Analyse des Hausmülls hat ergeben, dass 35% der Abfälle kompostiert werden könnten. Mit dem Einsatz der Biotonne kann das Restmüllvolumen reduziert und in vielen Haushalten die nächst kleinere Restmülltonne bestellt werden. Die Kombination einer kleineren Restmülltonne mit einer Biotonne ist daher auch kostengünstiger als die alleinige Nutzung der größeren Restmülltonne.

Seit dem 01.01.2007 können zudem Biosäcke  (120 Liter für ca. 15 - 20 kg) zum Preis von 3,50 Euro pro Sack im Rathaus (Information) gekauft werden. Die Biosäcke können mit der normalen "Abfuhr Biotonne" an die Straße gestellt werden.
  
Die vierte Alternative ist die Eigenkompostierung im Garten. Der Gartenbesitzer recycelt seine Grünabfälle selbst und leistet damit einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz in dem er den fertigen Kompost wieder im eigenen Garten verarbeitet.

Informationen und Tipps zur Biotonne und Kompostierung erhalten Sie bei der AWA-Abfallberatung unter der Telefonnummer: 02403/8766351 (Frau Brück) und bei der Abfallwirtschaft der Stadt Eschweiler unter der Telefonnummer: 02403/71-300.

Wilder Müll - ein Ärgernis für alle

Obwohl jeder beteuert „so etwas würde ich nie tun" scheint diese Art der Abfallentsorgung immer mehr zum Volkssport zu werden. Viele Städte und Gemeinden beklagen seit langem die immer schlechter werdende Entsorgungsmoral mancher Bürger.

Müllhalden überall: Auch in Eschweiler findet man an Straßenrändern, auf Grünflächen und in Gebüschen nicht nur Dosen, leere Flaschen und Plastiktüten, sondern auch Kühlschränke, Sofas usw. Und die Vermehrung dieser wilden Müllkippen geht nach dem Schneeballprinzip rasant vonstatten. Wo heute nur ein kleiner Beutel liegt, da finden die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Eschweiler bereits morgen vier oder fünf Säcke oder sogar ganze Wohnungseinrichtungen und das, obwohl in Eschweiler die Abholung des Sperrmülls kostenlos ist.

Zu oft kommen die Verursacher trotz rücksichtslosen Verhaltens ungeschoren davon. Dabei würde bereits ein Autokennzeichen reichen, um den einen oder anderen Umweltfrevler durch ein saftiges Bußgeld künftig von solchem Tun abzuhalten.

Neben der Verschandelung der Landschaft und des Stadtbildes haben solche wilden Müllkippen auch ökologische und ökonomische Folgen. Durch Chemikalien oder Öl werden Boden und Gewässer belastet und auch Pflanzen, Tiere und Menschen gefährdet.

Das Einsammeln und Entsorgen des wilden Mülls verursacht auch in der Stadt Eschweiler hohe Kosten, die zu Lasten der Allgemeinheit gehen, denn die Eschweiler Bürger bezahlen dies mit ihrer Abfallgebühr.

Um möglichst schnell die wilden Müllablagerungen beseitigen zu können und um auch zu vermeiden, dass eine kleine Müllkippe schnell zu einem großen Müllberg anwächst, ist die Stadt auch auf Meldungen von Bürgerinnen und Bürgern angewiesen.

Aus diesem Grund wurde bei der Abteilung für Umweltbelange und Friedhofswesen - Bereich Abfallwirtschaft - eine zentrale Rufnummer 71-300 eingerichtet, unter der wilde Müllablagerungen und evtl. auch deren Verursacher gemeldet werden können.

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