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Aktuelle Abfalltipps

Die Biotonne im. Tipps damit der Biomüll nicht festfriert

Organische Abfälle sind oft sehr feucht und frieren daher bei Temperaturen unter 0°C leicht in der Biotonne fest. Aber schon ein paar wenige Vorkerhrungen reichen, damit die Biotonne auch im Winter von der Müllabfuhr geleert werden kann.

Stellen Sie die Biotonne möglichst nah an die Hauswand, unters Dach oder in die Garage, dort ist die Frostgefahr geringer.

Lassen Sie organische Abfälle wie z.B. Obstreste und Kaffee- oder Teefilter vor dem Einwerfen in die Biotonne gut abtropfen oder packen Sie diese nassen Abfälle in etwas Zeitungspapier ein. Das saugt die Flüssigkeit auf, auch Papiertüten und Küchenrolle eignen sich hierfür sehr gut.

Zusätzlich können Sie die Biotonne mit etwas Zeitungspapier, Holzspäne oder klein geschnittenen Ast- und Strauchschnitt auslegen. Auch das nimmt Flüssigkeiten auf und so friert höchstens die Zeitung oder die Späne am Boden der Biotonne fest, nicht aber der gesamte Bioabfall.

Bitte werfen Sie nur organische Abfälle wie z.B. Obst- und Gemüsereste, altes Brot, Speisereste oder Blumen in die Biotonne. Verwenden Sie bitte keine Plastiktüten (auch keine biologisch abbaubaren Plastiktüten) zum Sammeln des Biomülls. Die Mitarbeiter der Müllabfuhr kontrollieren die Biotonne auf Fremdstoffe und lässt falsch befüllte Behäler ungeleert stehen.

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Grünabfälle - „Wilde Müllkippen

Für viele Eschweiler Gartenbesitzer stellt sich immer wieder die Frage: Wohin mit den Gartenabfällen? Häufig wird das Problem leider auf Kosten der Natur gelöst. Die Grünabfälle werden oft an Weg-, Feld- oder Waldrändern abgeladen.

Viele Gartenbesitzer haben dabei kein schlechtes Gewissen, weil sie nicht wissen, dass das Abkippen von Grünabfällen in der Natur verboten ist. Sie sind vielmehr davon überzeugt, der Natur mit den verrottenden Gartenabfällen auch noch etwas Gutes zu tun. Doch dies ist leider falsch. Solche “Wilde Müllkippen” ersticken nahezu die gesamte natürliche Vegetation. Wildkräuter können an diesen Standorten nicht mehr wachsen und die dort lebenden Tiere verlieren ihren Lebensraum.

Diese wild abgekippten Grünabfälle verschandeln das Stadtbild und sind oft Quelle für üble Gerüche, über die sich dann Bürger beschweren. Gerade in der letzten Zeit gingen viele solcher Beschwerden von Bürgern bei der Stadtverwaltung ein.
 
Dabei gibt es in Eschweiler verschiedene Möglichkeiten Gartenabfälle kostengünstig zu entsorgen. Für ein Entgelt können Grünabfälle auf der Kompostanlage täglich abgegeben werden. Informationen dazu und Kontakte finden Sie auf dieser Internetseite: Deponie Alsdorf-Warden

Außerdem gibt es seit 1997 die Möglichkeit eine Biotonne zu bestellen. Denn nicht nur im Sommer fallen viele Bioabfälle an. Eine 1994 im Auftrag der AWA GmbH durchgeführte Analyse des Hausmülls hat ergeben, dass 35% der Abfälle kompostiert werden könnten. Mit dem Einsatz der Biotonne kann das Restmüllvolumen reduziert und in vielen Haushalten die nächst kleinere Restmülltonne bestellt werden. Die Kombination einer kleineren Restmülltonne mit einer Biotonne ist daher auch kostengünstiger als die alleinige Nutzung der größeren Restmülltonne.

Seit dem 01.01.2007 können zudem Biosäcke  (120 Liter für ca. 15 - 20 kg) zum Preis von 3,50 Euro pro Sack im Rathaus (Information) gekauft werden. Die Biosäcke können mit der normalen "Abfuhr Biotonne" an die Straße gestellt werden.
  
Die vierte Alternative ist die Eigenkompostierung im Garten. Der Gartenbesitzer recycelt seine Grünabfälle selbst und leistet damit einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz in dem er den fertigen Kompost wieder im eigenen Garten verarbeitet.

Informationen und Tipps zur Biotonne und Kompostierung erhalten Sie bei der AWA-Abfallberatung unter der Telefonnummer: 02403/8766351 (Frau Brück) und bei der Abfallwirtschaft der Stadt Eschweiler unter der Telefonnummer: 02403/71-300.

Wilder Müll - ein Ärgernis für alle

Obwohl jeder beteuert „so etwas würde ich nie tun" scheint diese Art der Abfallentsorgung immer mehr zum Volkssport zu werden. Viele Städte und Gemeinden beklagen seit langem die immer schlechter werdende Entsorgungsmoral mancher Bürger.

Müllhalden überall: Auch in Eschweiler findet man an Straßenrändern, auf Grünflächen und in Gebüschen nicht nur Dosen, leere Flaschen und Plastiktüten, sondern auch Kühlschränke, Sofas usw. Und die Vermehrung dieser wilden Müllkippen geht nach dem Schneeballprinzip rasant vonstatten. Wo heute nur ein kleiner Beutel liegt, da finden die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Eschweiler bereits morgen vier oder fünf Säcke oder sogar ganze Wohnungseinrichtungen und das, obwohl in Eschweiler die Abholung des Sperrmülls kostenlos ist.

Zu oft kommen die Verursacher trotz rücksichtslosen Verhaltens ungeschoren davon. Dabei würde bereits ein Autokennzeichen reichen, um den einen oder anderen Umweltfrevler durch ein saftiges Bußgeld künftig von solchem Tun abzuhalten.

Neben der Verschandelung der Landschaft und des Stadtbildes haben solche wilden Müllkippen auch ökologische und ökonomische Folgen. Durch Chemikalien oder Öl werden Boden und Gewässer belastet und auch Pflanzen, Tiere und Menschen gefährdet.

Das Einsammeln und Entsorgen des wilden Mülls verursacht auch in der Stadt Eschweiler hohe Kosten, die zu Lasten der Allgemeinheit gehen, denn die Eschweiler Bürger bezahlen dies mit ihrer Abfallgebühr.

Um möglichst schnell die wilden Müllablagerungen beseitigen zu können und um auch zu vermeiden, dass eine kleine Müllkippe schnell zu einem großen Müllberg anwächst, ist die Stadt auch auf Meldungen von Bürgerinnen und Bürgern angewiesen.

Aus diesem Grund wurde bei der Abteilung für Umweltbelange und Friedhofswesen - Bereich Abfallwirtschaft - eine zentrale Rufnummer 71-300 eingerichtet, unter der wilde Müllablagerungen und evtl. auch deren Verursacher gemeldet werden können.

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