An der südlichen Ecke des Westflügels der Vorburg befindet sich der spätgotische Torbau für die Zugbrücke aus dem 14. oder 15. Jahrhundert. Von der Vorburg führt eine gemauerte Bogenbrücke über den Graben zur Hauptburg, die östlich der Vorburg liegt.
Das Herrenhaus ist nur noch eine Ruine. Von dem dreigeschossigen Bruchsteinbau ist nur noch die westliche Giebelwand mit den beiden Ecktürmen in voller Höhe erhalten. Nord- und Südwand stehen nur noch teilweise aufrecht. Der östliche Teil des Gebäudes ist fast völlig verschwunden.
Das Gebäude besaß ursprünglich einen rechteckigen Grundriss von ca. 28 x 18 Metern. An allen vier Ecken standen Rundtürme. Als die Burg 1829 in bürgerlichen Besitz verkauft wurde, wurde ein Drittel des Mauerwerks des Herrenhauses auf Abbruch verkauft. Die Burg wurde sozusagen als Steinbruch genutzt, was als Erklärung für den heutigen ruinösen Zustandes gilt.
1976 wurde der „Förderverein Nothberger Burg" gegründet, der sich um den Erhalt und die wissenschaftliche Erforschung der Anlage bemüht. Im November 1980 begannen unter Mithilfe des Landeskonservators, des Kreises Aachen sowie des Fördervereins Nothberger Burg umfangreiche Restaurierungsarbeiten.