Aktuelle Abfalltipps

Ast- und Strauchschnitt aus privat Haushalten

In der Woche vom 13. bis 17. November 2017 werden Ast- und Strauchschnitt von Privathaushalten eingesammelt. Der Ast- und Strauchschnitt wird an dem Wochentag abgeholt, an dem üblicherweise auch die Biotonne im jeweiligen Abfuhrbezirk abgefahren wird. Der Ast- und Strauchschnitt kann am Abfuhrtag in höchstens 1,5 m langen und maximal 20 kg schweren Bündeln bis 6.00 Uhr morgens gut sichtbar zur Abfuhr am Straßenrand bzw. auf dem Gehweg bereitgelegt werden. Es ist hierbei darauf zu achten, dass Behinderungen anderer Verkehrsteilnehmer vermieden werden.

Beim Verschnüren der Bündel ist darauf zu achten, dass ausschließlich Naturschnüre, also weder Draht- noch Kunststoffschnüre, verwendet werden, da diese Materialien auf der Kompostanlage nicht verwertet werden können. Auch sonstige Verpackungen, wie z. B. Plastiksäcke oder Kartons, dürfen nicht verwendet werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass nur Ast- und Strauchschnitt, d. h. so genannter "Pflegeschnitt", abgefahren wird. Gefällte Laub-, Nadel- und Obstgehölze, Wurzeln sowie vollständige Gartenrodungen sind von der Abfuhr ausgeschlossen.

Gartenabfälle können auch ganzjährig an der Kompostieranlage beim ELC Entsorgungs- und Logistikcenter in Warden gegen eine Gebühr von 3,00 Euro pro 0,5 Kubikmeter angeliefert werden.

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Die Biotonne im Winter

Was Sie an den frostigen Tagen beachten sollten

Da es in Eschweiler voraussichtlich auch noch in den nächsten Tagen frostig bleiben wird, sollten beim Umgang mit der Biotonne/mit den Bioabfällen einige Dinge beachtet werden, damit der Biomüll nicht festfriert:

Organische Abfälle sind oft sehr feucht und frieren daher bei Temperaturen unter    0 °C leicht in der Biotonne fest. Aber schon ein paar wenige Vorkehrungen reichen, damit die Biotonne auch im Winter von der Müllabfuhr geleert werden kann.

Stellen Sie die Biotonne möglichst nahe an die Hauswand, unters Dach oder in die Garage, dort ist die Frostgefahr geringer.

Lassen Sie organische Abfälle wie z. B. Obstreste und Kaffee- oder Teefilter vor dem Einwerfen in die Biotonne gut abtropfen oder packen Sie diese nassen Abfälle in etwas Zeitungspapier ein. Das saugt die Flüssigkeiten auf, auch Papiertüten und Küchenrolle eignen sich hierfür sehr gut.

Zusätzlich können Sie die Biotonne mit etwas Zeitungspapier, Holzspäne oder klein geschnittenen Ast- und Strauchschnitt auslegen. Auch das nimmt Flüssigkeiten auf und so frieren höchstens die Zeitung oder die Späne am Boden der Biotonne fest, nicht aber der gesamte Biomüll.

Bitte werfen Sie nur organische Abfälle wie z. B. Obst- und Gemüsereste, altes Brot, Speisereste oder Blumen in die Biotonne.

Kompostierbare Bioabfallbeutel und -säcke aus Biokunststoff sind jetzt auch im Stadtgebiet Eschweiler für die Biotonne zugelassen! Voraussetzung ist jedoch, dass die im Handel erhältlichen Bioabfalltüten und -säcke mit dem eingetragenen und geschützten Markenzeichen ,,Keimling'' gekennzeichnet sind (DIN EN 13432 oder DIN EN 14995).

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Grünabfälle - „Wilde Müllkippen

Für viele Eschweiler Gartenbesitzer stellt sich immer wieder die Frage: Wohin mit den Gartenabfällen? Häufig wird das Problem leider auf Kosten der Natur gelöst. Die Grünabfälle werden oft an Weg-, Feld- oder Waldrändern abgeladen.

Viele Gartenbesitzer haben dabei kein schlechtes Gewissen, weil sie nicht wissen, dass das Abkippen von Grünabfällen in der Natur verboten ist. Sie sind vielmehr davon überzeugt, der Natur mit den verrottenden Gartenabfällen auch noch etwas Gutes zu tun. Doch dies ist leider falsch. Solche “Wilde Müllkippen” ersticken nahezu die gesamte natürliche Vegetation. Wildkräuter können an diesen Standorten nicht mehr wachsen und die dort lebenden Tiere verlieren ihren Lebensraum.

Diese wild abgekippten Grünabfälle verschandeln das Stadtbild und sind oft Quelle für üble Gerüche, über die sich dann Bürger beschweren. Gerade in der letzten Zeit gingen viele solcher Beschwerden von Bürgern bei der Stadtverwaltung ein.

Dabei gibt es in Eschweiler verschiedene Möglichkeiten Gartenabfälle kostengünstig zu entsorgen. Für ein Entgelt können Grünabfälle auf der Kompostanlage täglich abgegeben werden. Informationen dazu und Kontakte finden Sie auf dieser Internetseite: http://www.awa-gmbh.de/ 

Außerdem gibt es seit 1997 die Möglichkeit eine Biotonne zu bestellen. Denn nicht nur im Sommer fallen viele Bioabfälle an. Eine 1994 im Auftrag der AWA GmbH durchgeführte Analyse des Hausmülls hat ergeben, dass 35% der Abfälle kompostiert werden könnten. Mit dem Einsatz der Biotonne kann das Restmüllvolumen reduziert und in vielen Haushalten die nächst kleinere Restmülltonne bestellt werden. Die Kombination einer kleineren Restmülltonne mit einer Biotonne ist daher auch kostengünstiger als die alleinige Nutzung der größeren Restmülltonne.

Seit dem 01.01.2007 können zudem Biosäcke (120 Liter für ca. 15 - 20 kg) im Rathaus ( Information) gekauft werden. Die Biosäcke können mit der normalen "Abfuhr Biotonne" an die Straße gestellt werden.

Die vierte Alternative ist die Eigenkompostierung im Garten. Der Gartenbesitzer recycelt seine Grünabfälle selbst und leistet damit einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz in dem er den fertigen Kompost wieder im eigenen Garten verarbeitet.

Informationen und Tipps zur Biotonne und Kompostierung erhalten Sie bei der AWA-Abfallberatung unter der Telefonnummer: 02403/8766351 (Frau Brück) und bei der Abfallwirtschaft der Stadt Eschweiler unter der Telefonnummer: 02403/71-300.

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Wilder Müll - ein Ärgernis für alle

Obwohl jeder beteuert „so etwas würde ich nie tun" scheint diese Art der Abfallentsorgung immer mehr zum Volkssport zu werden. Viele Städte und Gemeinden beklagen seit langem die immer schlechter werdende Entsorgungsmoral mancher Bürger.

Müllhalden überall: Auch in Eschweiler findet man an Straßenrändern, auf Grünflächen und in Gebüschen nicht nur Dosen, leere Flaschen und Plastiktüten, sondern auch Kühlschränke, Sofas usw. Und die Vermehrung dieser wilden Müllkippen geht nach dem Schneeballprinzip rasant vonstatten. Wo heute nur ein kleiner Beutel liegt, da finden die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Eschweiler bereits morgen vier oder fünf Säcke oder sogar ganze Wohnungseinrichtungen und das, obwohl in Eschweiler die Abholung des Sperrmülls kostenlos ist.

Zu oft kommen die Verursacher trotz rücksichtslosen Verhaltens ungeschoren davon. Dabei würde bereits ein Autokennzeichen reichen, um den einen oder anderen Umweltfrevler durch ein saftiges Bußgeld künftig von solchem Tun abzuhalten.

Neben der Verschandelung der Landschaft und des Stadtbildes haben solche wilden Müllkippen auch ökologische und ökonomische Folgen. Durch Chemikalien oder Öl werden Boden und Gewässer belastet und auch Pflanzen, Tiere und Menschen gefährdet.

Das Einsammeln und Entsorgen des wilden Mülls verursacht auch in der Stadt Eschweiler hohe Kosten, die zu Lasten der Allgemeinheit gehen, denn die Eschweiler Bürger bezahlen dies mit ihrer Abfallgebühr.

Um möglichst schnell die wilden Müllablagerungen beseitigen zu können und um auch zu vermeiden, dass eine kleine Müllkippe schnell zu einem großen Müllberg anwächst, ist die Stadt auch auf Meldungen von Bürgerinnen und Bürgern angewiesen.

Aus diesem Grund wurde bei der Abteilung für Umweltbelange und Friedhofswesen - Bereich Abfallwirtschaft - eine zentrale Rufnummer 71-300 eingerichtet, unter der wilde Müllablagerungen gemeldet werden können.

Eschweiler ist unser Zuhause, halten wir es sauber!