Frauen- und Männergesundheit: VORSORGE 50PLUS

Beschreibung:

Mit zunehmendem Alter wächst auch das Risiko, an Krebs zu erkranken. Für Frauen und Männer ab 50 Jahren gibt es deshalb ein umfangreiches Angebot an Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung. Doch welche Vorsorgemaßnahmen sind tatsächlich sinnvoll? Rund ums Vorsorge-Angebot für Patienten im Alter 50Plus sowie den Sinn und Nutzen von Früherkennungsuntersuchungen informieren am Mittwoch, 13. September 2017 die Kliniken für Frauenheilkunde und Urologie des St.-Antonius-Hospitals. Frauen- und Männergesundheit: VORSORGE 50PLUS -
									
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Während Frauen ab dem 50. Lebensjahr im Rahmen der Brustkrebsfrüherkennung alle zwei Jahre zur Teilnahme am Mammografie-Screening eingeladen sind, ist für Männer neben der Darmkrebsvorsorge die Prostatakrebsfrüherkennung ein wichtiges Thema. Trotzdem ist die Bereitschaft an solchen Früherkennungsmaßnahmen teilzunehmen immer noch viel zu gering. In Deutschland nehmen nur 48 Prozent der Frauen und 16 Prozent der Männer das Angebot in Anspruch.

„Die Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen ist wichtig, um eine Krebserkrankung frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu behandeln. Dies kann lebensrettend sein“, erklärt Dr. Gabriele Küpper, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Leiterin des Euregio-Brust-Zentrums. Im Rahmen des Infoabends wird sie auf die Früherkennungsmethoden im Bereich der Brust, der weiblichen Genitale sowie den Nutzen von zytologischen Abstrichen und den Sinn der Mammografie-Untersuchung eingehen.

Bei den Männern zählt das Prostatakarzinom zu den häufigsten Tumorerkrankungen. „Das Tückische an Prostatakrebs ist, dass Symptome relativ spät auftreten“, so Professor Steffens, der gerade hier großen Informationsbedarf sieht. Der Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie befasst sich in seinem Vortrag unter anderem mit dem PSA-Test, der im Bereich der Prostatakrebsfrüherkennung eingesetzt wird. Mithilfe dieser Blutuntersuchung lässt sich der Wert des prostataspezifischen Antigens im Blut bestimmen. Was dieser über den Zustand der Prostata aussagt und in welchen Fällen der Test Sinn macht, wird der Urologe beleuchten.

Grundsätzlich ist beiden Experten wichtig aufzuzeigen, inwiefern Risikofaktoren, wie z. B. die familiäre Veranlagung, Rauchen oder die Lebensweise, aber auch besondere körperliche Beschaffenheiten, wie beispielsweise die Dichte des Brustgewebes, bei der Beratung zu den möglichen Untersuchungsmethoden zu berücksichtigen sind. „Welche Untersuchung für einen Patienten Sinn macht, muss stets individuell betrachtet werden“, betonen die beiden Mediziner.

Im Anschluss an die Vorträge stehen die Referenten für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!




Veranstalter:

St.-Antonius-Hospital
Dechant-Deckers-Str.
52249 Eschweiler


Termine:

13. September 2017 18:00 Uhr - 20:00 Uhr





Veranstaltungsort:

St.-Antonius-Hospital
Straße:
Dechant-Deckers-Straße 8
PLZ/Ort:
52249 Eschweiler










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