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Rahmenplan Innenstadt Nord
Im Oktober 2009 gab der Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss der Stadt Eschweiler den Startschuss für die Fortschreibung des „Entwicklungs- und Citymanagementkonzeptes Innenstadt Eschweiler“: Für einen räumlich begrenzten Bereich in der nördlichen Innenstadt sollen Maßnahmen entwickelt werden, die hier zur Attraktivitätssteigerung und zur Aktivierung beitragen.
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Geplante Abgrenzung des Geltungsbereiches für den Rahmenplan Innenstadt Nord |
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Dieser Entscheidung geht ein seit 1998 dauernder Prozess in der Stadt Eschweiler und der Bürgerschaft voraus, der sich im weiteren Verlauf schwerpunktmäßig mit der zukünftigen Entwicklung der südlichen Innenstadt beschäftigt hat. Die Stadt Eschweiler beauftragte im Dezember 1998 das Büro für Stadtplanung und Stadtentwicklung, Hamerla, Dortmund mit der Erarbeitung eines „Entwicklungs- und Citymanagement-Konzeptes Innenstadt Eschweiler“. Ziel dieses Konzeptes war es, Perspektiven der zukünftigen Innenstadtentwicklung mit räumlichen, funktionalen und gestalterischen Lösungen aufzuzeigen, Orientierungshilfen bei konkreten Standortentscheidungen zu geben sowie Maßstäbe zur Schwerpunkt- und Prioritätensetzung für die durchzuführenden Maßnahmen zu bieten.
So wurde bereits am 15. Juni 1999 durch den Rat der Stadt Eschweiler das Leitbild
Die Eschweiler Innenstadt - Einkaufen, Wohnen und Arbeiten nördlich und südlich der Inde
mit den wichtigsten Zielvorgaben und den ersten Maßnahmen zum Entwicklungs- und Citymanagementkonzept beschlossen:
- Entwickeln der Innenstadt zwischen Marktplatz und Talbahnhof
- Erhöhen der Attraktivität der Innenstadt als Einkaufsstadt
- Stärken von Wohnen in der Innenstadt
- Erhöhen der Urbanität der Eschweiler Innenstadt durch eine verbesserte Aufenthaltsqualität und ein verbessertes Kultur-, Freizeit- und Gastronomieangebot
- Stützen der Erreichbarkeit der Innenstadt
- Verbessern der räumlichen Verknüpfung von Fußgängerzone und Marktviertel
- Stärken der Bedeutung der Inde im Stadtbild
- Erhalten und Herausarbeiten der historischen Substanz
Als (sowohl) für die nördliche Innenstadt relevante Zielvorgaben beschloss der Rat der Stadt Eschweiler:
- die Innenstadt als leistungsfähiges Stadtzentrum zwischen dem Marktplatz bzw. der Dürener Straße und dem Talbahnhof auszubauen,
- großflächigen Einzelhandel außerhalb des Stadtzentrums nur mit einem zentrenunschädlichen Angebot anzusiedeln,
- die Einzelhandelsschwerpunkte „Fußgängerzone und Marienstraße“ sowie „City-Center“ und den Gastronomieschwerpunkt „Marktviertel“ zu erhalten und zu profilieren,
- das Marktviertel und den Fußgängerbereich stärker miteinander zu verknüpfen (z.B. durch einen Rückbau der Indestraße oder die Schaffung besserer Querungsmöglichkeiten),
- für einen möglichen Rückbau der Indestraße Varianten zu untersuchen (zur Beurteilung der Auswirkungen wurde ein Verkehrskonzept sowie ein Parkraumkonzept erarbeitet),
- den Wochenmarkt auf dem Marktplatz zu erhalten und ggf. um einen Dauermarkt mit Frischprodukten zu ergänzen (Realisierungsmöglichkeiten für eine Teilüberdachung des Marktplatzes bzw. eine offene Markthalle sollten geprüft werden),
- Marktviertel und City-Center baulich besser und attraktiver zu verbinden.
Dabei wurden im Laufe der Zeit verschiedene Aspekte und Bedürfnisse auf unterschiedlichen Ebenen beleuchtet und zum Teil kontrovers diskutiert.
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Umsetzung der Maßnahmen in der südlichen Innenstadt (2002 - 2012)
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Integriertes Handlungskonzept „Aktive Stadtzentren - Eschweiler Innenstadt Nord“
Im Rahmen der Konzeptfortschreibung werden nun verschiedene Aspekte der Innenstadtentwicklung näher betrachtet:
- Überprüfung bzw. Formulierung einer Leitlinie für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt Nord,
- Erarbeitung von Maßnahmen- und Projektvorschlägen, die der Entwicklung der Innenstadt Nord förderlich sind und der Leitlinie entsprechen,
- Bündelung und Vernetzung von Maßnahmen und Projekten, so dass sie ihre positive Wirkung auf die Innenstadt Nord und damit auf die Gesamtstadt wechselseitig verstärken.
Da die Stadt Eschweiler die damit verbundenen finanziellen Aufwendungen nicht allein aufbringen kann, ist sie auch bei der Fortschreibung auf Städtebauförderungsmittel des Bundes und des Landes NRW angewiesen. Bei der Überarbeitung des Gesamtkonzeptes sollen die Synergieeffekte von Maßnahmen genutzt und die Aktivitäten der unterschiedlichen Akteure gebündelt und koordiniert werden.
Ziel ist es, die nördliche Innenstadt Eschweilers als multifunktionalen Raum zu erhalten und auszubauen und an die sich ändernden Ansprüche anzupassen. Gleichzeitig soll das Konzept bzw. der Rahmenplan durch einen breiten Konsens in der Bevölkerung, durch die Mitwirkung von Bürgern, privaten Institutionen, Interessenverbänden und öffentlichen Stellen die Leitlinie für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt Nord darstellen. |
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Bürgerinformation 08.10.2009
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Perspektivenwerkstatt 22.04.2010
Um den Bürgerinnen und Bürgern die Ergebnisse der Beteiligung und den Rahmenplan-Prozess näher vorzustellen, miteinander ins Gespräch zu kommen und erste Ideen und Perspektiven für die nördliche Innenstadt gemeinsam zu erarbeiten, veranstaltete die Stadt Eschweiler am 22.04.2010 eine Perspektivenwerkstatt. Der Einladung folgten etwa 45 Bürgerinnen und Bürger.
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Artikel aus dem Super Sonntag vom 25.04.2010 |
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Artikel aus der Eschweiler Filmpost von Mittwoch, 28.4.2010 |
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|  Weitere Auskünfte
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| Zuständige Dienststelle:
Stadt Eschweiler Abteilung für Planung und Entwicklung Rathaus, Johannes-Rau-Platz 1, 52249 Eschweiler Telefax: 02403/71-532 |
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Ansprechpartner:
Rita Führen Zimmer 447a 4. Etage Telefon: 02403/71-443 Telefax: 02403/60999-085 rita.fuehren@eschweiler.de |
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Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch: 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr, Donnerstag: 14.00 Uhr bis 17.45 Uhr, Freitag: 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr sowie nach besonderer Vereinbarung. |
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