Bau des Kreisverkehrs Zechen-/ Süd- /Eifelstraße


Auf Nachdruck der Stadtverwaltung:
Straßen.NRW behebt Unfallschwerpunkt und baut einen Kreisverkehr an der Kreuzung Zechenstraße/Südstraße/Eifelstraße (L11/K17/K18)


In Eschweiler-Nothberg entsteht ab Montag (26.10.) ein neuer Kreisverkehr anstelle der bisherigen Kreuzung Südstraße/Zechenstraße/Eifelstraße. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ville-Eifel baut die Verkehrskreuzung der Südstraße (L11) mit der Zechenstraße (K17/K18) in den kommenden Monaten in mehreren Bauphasen um. Aufgrund der Bauarbeiten werden beide Zufahrten der Zechenstraße auf die Südstraße gesperrt. Die Südstraße ist während der Bauarbeiten nur einspurig befahrbar, der Verkehr wird durch eine Baustellenampel geregelt und an der Baustelle vorbeigeführt.

Zwischen den Kreuzungen Südstraße/Dürener Straße und Eifelstraße/Bohler Straße werden weiträumige Umleitungen für den Straßenverkehr eingerichtet. Entlang des Umleitungsweges an den Straßen Feldenendstraße, Kopfstraße, Heibachstraße und Bohler Straße werden für die Dauer der Umbaumaßnahme beidseitige Halteverbotszonen eingerichtet.

Der Fuß- und Radweg entlang der Südstraße wird im Baustellenbereich ebenfalls gesperrt. Für Fußgänger und Radfahrer ist ab den Kreuzungen Eifelstraße/Knippmühle, Südstraße/Patternhof sowie Zechenstraße/Feldenendstraße ein gesonderter Umleitungsweg ausgeschildert.

Straßen.NRW rechnet damit, dass der Bau des Kreisverkehrs im März 2021 abgeschlossen sein wird und bittet alle Betroffenen um Verständnis für eventuelle Beeinträchtigungen durch diese Baumaßnahme.

Bereits im Jahr 2004 ereignete sich an der hiesigen Stelle ein schwerer Verkehrsunfall bei dem Todesopfer zu beklagen waren. Auch in den darauffolgenden Jahren ereigneten sich an dieser Kreuzung weitere -  teilweise schwere - Unfälle, sodass  es sich hierbei um eine Unfallhäufungsstelle im Sinne der Richtlinien handelt und somit regelmäßig bei den Unfallkommissionen thematisiert wurde.

Maßnahmen zur Verhinderung schwerer Verkehrsunfälle wurden beschlossen - z. B. eine künstliche Fahrbahnverengung mit Baken -, wobei hier immer das Ziel einer baulichen Veränderung als zwingend erforderlich angesehen wurde.

Die Stadt Eschweiler hatte diesbezüglich bereits Ende 2004 den Bau eines Kreisverkehres beim zuständigen Straßenbaulastträger (Straßen.NRW) beantragt, um hier mit Nachdruck auf die nicht ungefährliche Verkehrssituation hinzuweisen. Seitens der Politik wurde der Umbau des dort vorhandenen Knoten von allen Beteiligten befürwortet.

Der hier zuständige Straßenbaulastträger unterstützte die Forderung der Stadt, teilte jedoch ebenfalls mit, dass eine Realisierung der Maßnahme aufgrund der Priorisierung des Regionalrates erst in einigen Jahren erfolgen könnte.

Umso ist die Stadt Eschweiler erfreut, dass die Maßnahme nunmehr umgesetzt wird und somit eine sichere und zügige Verkehrsführung erreicht wird.



.