Deutliche Verbesserung der Luftqualität in Eschweiler


Das Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat vor wenigen Tagen die Messergebnisse für die häufig in Nordrhein-Westfalen zur Messung der Luftqualität eingesetzten Passivsammler veröffentlicht. Ein solcher Passivsammler zur Messung der Stickstoffdioxidbelastung befindet sich auch in Eschweiler in der Indestraße zwischen der Kochsgasse und der Straße Langwahn.

Der Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid (NO²) liegt demnach in Eschweiler im Jahr 2020 bei 32 µg/m³ (Mikrogramm pro Kubikmeter). Der Grenzwert (40 µg/m³) wird somit im zweiten Jahr hintereinander sicher eingehalten. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass die Verbesserung der Luftqualität in Eschweiler in den letzten beiden Jahren mit insgesamt minus 10 µg/m³ deutlich an Fahrt aufgenommen, während in den Jahren davor (Messungen ab 2010) die Stickoxidkonzentration im Schnitt immer nur um 1 µg/m³ zurückgegangen ist.

Nach den Berichten des Umweltbundesamtes (UBA) ist die Belastung mit Stickstoffdioxid nicht nur in Eschweiler, sondern deutschlandweit deutlich rückläufig.

Die deutliche Unterschreitung des EU-Grenzwertes für Stickstoffdioxid lässt die Stadt Eschweiler hoffen, dass die Zeiten mit einer Grenzwertüberschreitung damit endgültig der Vergangenheit angehören und perspektivisch die Umweltzone in Eschweiler nicht mehr bestehen muss. Ausschlaggebend ist jedoch hier die Entscheidung der Bezirksregierung Köln.