Energiesicherheit und Energie sparen


Am 24. Juni 2022 hat die Bundesregierung die Alarmstufe des „Notfallplans Gas“ ausgerufen. Die Stadt Eschweiler bereitet sich aktuell auf eine mögliche Gasmangellage und damit einhergehende Einschränkungen vor. Die Lage verändert sich stetig.

Auf dieser Seite informieren wir Sie über die eingeleiteten Maßnahmen der Stadt. Zudem liefern wir Tipps zum Energiesparen und geben Antworten auf häufige Fragen.

Aktuell ist die Gasversorgung in Deutschland stabil und die Versorgungssicherheit gilt laut Bundesnetzagentur als gewährleistet. Dennoch hat die Reduktion der nach Deutschland gelieferten Gasmengen zur Folge, dass selbst die vollen Gasspeicher bei gleichbleibendem Gasverbrauch nicht ausreichen, um im gesamten Herbst und Winter eine zuverlässige Versorgung zu gewährleisten. Um eine Mangellage zu vermeiden, ist es daher wichtig, den Energie- und insbesondere den Gasbedarf zu verringern.

Privathaushalte und sensible Einrichtungen wie Krankenhäuser sind nach dem „Notfallplan Gas“ besonders geschützt. Die Ausrufung der Alarmstufe hat aktuell noch keine Auswirkung auf die Versorgungssicherheit und die Liefersituation an die Kund*innen der Energieversorgungsunternehmen.

Aktuelle Lageberichte können auf der Seite der Bundesnetzagentur abgerufen werden.

(Diese Informationsseite wird dauernd aktualisiert. Sie gibt erste Informationen und Hilfestellungen zum Thema, hat jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit).


Allgemeine Informationen und Tipps

  • Energiesicherheit: Fragen und Antworten

    Was ist der „Notfallplan Gas“?

    Der „Notfallplan Gas für die Bundesrepublik Deutschland“ basiert auf der sogenannten europäischen SoS-Verordnung, d. h. konkret der Verordnung (EU) 2017/1938 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Oktober 2017 über Maßnahmen zur Gewährleistung der sicheren Gasversorgung. Er umfasst die folgenden drei Krisenstufen: 

    1. Frühwarnstufe: In der ersten Stufe tritt ein Krisenteam beim Bundeswirtschaftsministerium zusammen, das aus Behörden und den Energieversorgern besteht. Die Gasversorger und die Betreiber der Gasleitungen werden verpflichtet, regelmäßig die Lage für die Bundesregierung einzuschätzen. Noch greift der Staat nicht ein. Gashändler und -lieferanten sowie Fernleitungs- und Verteilnetzbetreiber ergreifen marktbasierte Maßnahmen, um die Gasversorgung aufrechtzuerhalten. Dazu gehören beispielsweise die Nutzung von Flexibilitäten auf der Beschaffungsseite, der Rückgriff auf Gasspeicher, die Optimierung von Lastflüssen oder die Anforderung externer Regelenergie, also Energie, um Schwankungen der Lastflüsse auszugleichen. 

    2. Alarmstufe: In der sogenannten Alarmstufe kümmern sich die Marktakteure ebenfalls primär in Eigenregie um eine Entspannung der Lage. Auch hier können die in Stufe 1 genannten Maßnahmen von den Marktakteuren ergriffen werden. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, kann die Bundesregierung allerdings zusätzlich unterstützend tätig werden, etwa indem sie Unternehmen der Gasversorgungskette hilft, bei starken Preisanstiegen zahlungsfähig zu bleiben oder indem sie Maßnahmen, die im Energiesicherungsgesetz festgelegt sind, ergreift.

    3. Notfallstufe: Wenn die Maßnahmen der Frühwarn- oder der Alarmstufe nicht ausreichen oder eine dauerhafte Verschlechterung der Versorgungssituation eintritt, kann die Bundesregierung per Verordnung die Notfallstufe ausrufen. In diesem Fall liegt eine „außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas, eine erhebliche Störung der Gasversorgung oder eine andere erhebliche Verschlechterung der Versorgungslage“, vor. Mit diesem Schritt kann die Bundesregierung im Rahmen des Energiesicherungsgesetz schnell umfangreiche Verordnungen zum Einsatz, zur Verteilung, zum Transport und zur Einsparung von Energie erlassen. Zudem kann die Bundesnetzagentur zum „Bundeslastverteiler“ eingesetzt werden, wenn die Gasmärkte nicht mehr funktionieren. Der Bundesnetzagentur obliegt dann in enger Abstimmung mit den Netzbetreibern die Verteilung von Gas. Dabei sind bestimmte Verbrauchergruppen gesetzlich besonders geschützt, d. h. diese sind möglichst bis zuletzt mit Gas zu versorgen. Zu diesen geschützten Verbrauchern gehören Haushalte, soziale Einrichtungen wie etwa Krankenhäuser und Gaskraftwerke, die zugleich auch der Wärmeversorgung von Haushalten dienen.

    Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

    Was bedeutet die Alarmstufe des „Notfallplans Gas“ und warum wurde sie ausgerufen?

    Die Alarmstufe tritt in Kraft, wenn eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnliche Nachfrage nach Gas vorliegt. Die Krisenvorsorge Gas besteht aus einem dreistufigen Modell, von dem derzeit die zweite Stufe in Kraft ist.

    Grund für die Ausrufung der Alarmstufe ist laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die seit dem 14. Juni 2022 bestehende Kürzung der Gaslieferungen aus Russland und das hohe Preiseniveau am Gasmarkt. Das BMWK bewertet die aktuelle Lage als eine Störung der Gasversorgung, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führt. Berechnungen der Bundesnetzagentur zeigen, dass bereits jetzt absehbar ist, dass selbst bei einem kontinuierlichen Verbleib der Lieferungen durch Pipeline Nord Stream 1 die Speicherfüllung bis zum 1. Dezember auf 90 Prozent kaum mehr möglich ist. 

    Die Alarmstufe sendet das klare Signal an alle Gasverbraucher*innen , von der Industrie bis zu den privaten Haushalten, dass dort, wo es möglich ist, Gas eingespart werden muss. Zudem wird mit der Ausrufung der Alarmstufe die Beobachtung noch einmal intensiviert. 

    Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

    Wie sieht die Lage auf dem Gasmarkt aktuell aus?

    Über die aktuelle Lage der Gasversorgung in Deutschland informiert die Bundesnetzagentur.

    Ist die Versorgung der privaten Haushalte gesichert?

    Privathaushalte gehören nach dem „Notfallplan Gas“ zu den geschützten Kunden. Dies bedeutet, dass die Gasversorgungsunternehmen die Erdgasversorgung dieser Kunden auch in Zeiten einer Störung der Gasversorgung gewährleisten können müssen und hierfür auch zu entsprechender Vorsorge verpflichtet sind.

    Was bedeuten die Gasumlage und die Senkung der Mehrwertsteuer auf den Gasverbrauch für die Bürger*innen?

    Die Gas-Importeure sind in der aktuellen Situation stark belastet,  durch hohe Beschaffungskosten für Gas. Um sie vor großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu schützen und das  Funktionieren des Gasmarkts zu gewährleisten hat die Bundesregierung mittlerweile zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht. Denn diese Unternehmen sind wichtig für unsere Versorgungssicherheit. Ursprünglich sollte es zusätzlich die sogenannte Gasumlage geben.

    Abwehrschirm in Höhe von 200 Milliarden Euro

    Seit diesen Planungen hat sich die Lage auf dem Gasmarkt, beispielsweise mit dem Lieferstopp durch Nordstream 1 und zuletzt die Lecks an den Pipelines weiter verändert. Daher hat sich die Bundesregierung gegen die Gasumlage entschieden und stattdessen ein Gesamtkonzept erarbeitet: Damit die Preise für Strom und Gas sinken, spannt die Bundesregierung einen Abwehrschirm in Höhe von 200 Milliarden Euro. Er dient unter anderem zur Finanzierung einer Gaspreisbremse und soll dazu beitragen, dass alle gut zurechtkommen und die Preise bezahlen können. Für die drei besonders betroffenen Versorgungsunternehmen werden zudem maßgeschneiderte Lösungen entwickelt.  

    Daher wurde die in diesem Kontext ursprünglich geplante Gasumlage, die in der  Gaspreisanpassungsverordnung geregelt war um zum 9. August in Kraft getreten ist, am 30. September rückwirkend zum 9. August zurückgenommen.

    Quelle: Bundesregierung 

  • Was kann man im Alltag tun, um Energie zu sparen?

    Private Haushalte können einen großen Beitrag zum Energie sparen leisten, indem sie ihren Verbrauch senken. Rund die Hälfte der deutschen Haushalte heizt mit Gas. Eine Reduktion des Stromverbrauchs ist ebenfalls wichtig, damit nicht zu viel Gas für die Stromversorgung verwendet wird.

    Die meiste Energie verbrauchen wir im Haushalt für Warmwasser und Heizung. Gefolgt vom Strom für die Elektrogeräte. Das sind die Energiesparpotenziale mit der größten Wirkung.

    Heizen und Kühlen von Wohngebäuden

    Das richtige Einstellen der Heizungsanlage spart Heizkosten: Die Raumtemperatur um ein Grad zu senken spart bis zu sechs Prozent Energie. Smarte, programmierbare Thermostate helfen dabei, die optimale Raumtemperatur ebenso wie die gewünschten Heizzeiten einzustellen. Darüber hinaus sollten Heizkörper regelmäßig entlüftet werden und nicht mit Möbeln zugestellt werden, da sonst eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Raum unterbunden wird. 

    Fenster und Türen sollten abgedichtet sein, damit keine Wärme entweicht. Durch das Herunterlassen von Rollläden kann sich über Nacht die Wärme im Gebäude länger halten. Über Tag sorgt die Verschattung mit abdunkelnden Vorhängen oder Außenjalousien für kühlere Räume, sodass die Hitze nicht mit hohen Stromkosten aus den eigenen vier Wänden vertrieben werden muss. Im Sommer sorgt die Verschattung über Tag mit abdunkelnden Vorhängen oder Außenjalousien für kühlere Räume, sodass die Hitze nicht mit hohen Stromkosten aus den eigenen vier Wänden vertrieben werden muss.

    Richtige Dämmung von Gebäuden

    Über ungedämmte Leitungen und Geschossdecken kann Wärme verloren gehen. Die Dämmung von Heizungsrohren, der obersten Geschossdecke sowie der Kellerdecke schafft Abhilfe. Wichtig ist die Verwendung von nicht-brennbaren Dämmmaterialien. Das Sanierungsmanagement im Eschweiler Zentrum berät alle Hauseigentümer*innen im Quartier zur energetischen Sanierung. Weitere Infos unter https://www.ic-eschweiler.de/.

    Warmwasserverbrauch senken

    Um den Verbrauch von warmem Wasser zu senken, kann ein Spar-Duschkopf eingebaut werden. Kühleres und vor allem kürzeres Duschen statt Baden spart ebenfalls Energie. 

    Richtig Lüften

    Statt ständig das Fenster gekippt zu lassen, sollte zwischendurch stoßgelüftet werden. Beim Verlassen von Räumen sollten die Fenster geschlossen werden. Gleiches gilt für Gebäudetüren: Bei geschlossenen Türen entweicht weniger Wärme und es muss weniger geheizt werden. 

    Effiziente Haushaltsgeräte nutzen

    Alte Fernseher, Monitore, Kühlschränke, Wasch- oder Spülmaschinen gehören zu den größten Stromfressern. Ein Blick auf den Verbrauch und der Kauf eines neuen sparsamen Gerätes können sich lohnen.  Achten Sie dabei auf die neue Energieeffizienzklasse A. Weitere Infos: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/energieeffizienz-1853860

    Für Beleuchtung sollten LEDs statt Glühlampen eingesetzt werden. Sie sparen bis zu 50 Prozent Strom und sind oft langlebiger. Auch hier gilt: Beim Verlassen der Räume das Licht ausschalten. Für Außenbeleuchtungen, Teichpumpen oder Ventilatoren können Zeitschaltuhren genutzt werden. 

    In dieser Online-Datenbank sind besonders sparsame Haushaltsgeräte aufgelistet. 

    Energie sparen beim Kochen

    Den Deckel beim Kochen auf den Topf zu legen spart Energie. Die Umluftfunktion des Backofens spart 15 Prozent Energie ein und auch die Restwärme im Backofen und auf dem Herd kann genutzt werden. Den Kühlschrank sollte man nicht kälter als sieben Grad Celsius einstellen, jedes Grad mehr verbraucht 6 Prozent Strom zusätzlich. Spülen funktioniert ebenfalls klimaschonender: Ein Geschirrspüler verbraucht 50 Prozent weniger Energie als der Abwasch per Hand. Geschirrspüler und Waschmaschine sollten immer voll beladen werden. Kleidung muss nicht immer in den Trockner, sondern kann an der Luft trocknen. 

    Energieverbrauch im Home Office

    Der Verbrauch von Computern im Home Office lässt sich optimieren: Die Verringerung der Helligkeit des Displays oder des Monitors und die Aktivierung des Energiesparmodus spart viel Strom. Wenn die Geräte gar nicht genutzt werden, sollten sie nicht im Stand-by-Modus bleiben, sondern vollständig ausgeschaltet werden. Ähnlich sieht es bei Diensten wie GPS, Bluetooth oder WLAN aus: Wenn sie nicht benötigt werden, sollten sie abgeschaltet werden. Nicht genutzte Computerprogramme und Apps nutzen den Arbeitsspeicher eines Computers weiterhin und verbrauchen unnötige Energie.

    Langfristig sparen

    Zu den langfristigen Maßnahmen, um Energie und Heizkosten zu sparen, zählen neue Heizungspumpen, Heizen mit erneuerbaren Energien (z. B. Wärmepumpe) und der Einbau von energieeffizienten Fenstern und Türen.

  • Weiterführende Links

    Sanierungsmanagement im Eschweiler Zentrum

    Das Sanierungsmanagement berät alle Hauseigentümer*innen im Quartier zur energetischen Sanierung. Weitere Infos unter https://www.ic-eschweiler.de/.


    Kampagne des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz

    Die Kampagne „80 Millionen gemeinsam für Energiewechsel“ des BMWK: BMWK - Energiespartipps (energiewechsel.de) 

     

    Kampagne des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW

    Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, das EBZ – Europäisches Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft und der VdW Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen haben gemeinsam eine Kampagne ins Leben gerufen, die möglichst viele Mieterinnen und Mieter erreichen und für das Energiesparen sensibilisieren soll. Die Kampagne heißt „Stopp den Heizkosten-Hammer“. Weitere Informationen unter Kampagne „Stopp den Heizkosten-Hammer“ startet | MHKBD NRW

    Die Verbraucherzentrale informiert

    Was tun bei Preiserhöhungen?

    Wenn die Stromsperre droht

    Nicht genug Geld für die Energierechnung Handlungsoptionen

    Stromsparen

    Haushaltsbuch

    Energiespartipps der EWV

    Auf dieser Seite finden Sie die Energiespartipps der EWV.


    Online-Tools für Bürger*innen

    Heizsystemvergleichsrechner
    Der interaktive Heizsystemvergleich der Verbraucherzentrale NRW ermöglicht einen überschlägigen Wirtschaftlichkeitsvergleich aller gängigen Heizsysteme. 

    Thermostat-Check
    Der Thermostat-Check der Verbraucherzentrale NRW hilft bei der Auswahl des für Sie geeigneten Thermostats. Auf Basis des individuellen Alltags und der Gewohnheiten ermittelt der Thermostat-Check die persönlichen Anforderungen an den kleinen Energiesparhelfer. 

    Entscheidungshilfe zum Lüftungskonzept
    Wenn Sie wissen wollen, ob für eine Sanierungsmaßnahme ein Lüftungskonzept notwendig oder eine Lüftungsanlage sinnvoll ist, können Sie dies mit dieser Entscheidungshilfe der Verbraucherzentrale NRW leicht überprüfen.

    PV.Rechner
    Der Online-Rechner von NRW.Energy4Climate liefert eine Entscheidungshilfe, ob eine Investition in eine Photovoltaik-Anlage, wahlweise auch in Kombination mit einem Batteriespeichersystem und einem Elektrofahrzeug, finanziell und energetisch sinnvoll ist. 

    Solarkataster NRW
    Das landesweite Solarkataster für Nordrhein-Westfalen ist das größte Solarkataster in Deutschland und soll als innovatives Internettool Hauseigentümer, Besitzer von Gewerbe-Immobilien, Wohnungsbaugesellschaften, Kommunen und Energieversorger unabhängig, kostenlos, einfach und schnell über die Möglichkeiten der Photovoltaik- und Solarthermie-Nutzung informieren. 

    Online-Tools für Unternehmen

    Energiedaten für NRW
    Umfangreiche Datensammlung zum Stand der Energiewende in NRW. Zusammengestellt vom LANUV NRW. 

    ecocockpit
    Tool der Effizienz-Agentur NRW zur Ermittlung der eigenen produkt-, prozess- und standortbezogenen THG-Emissionen für den produzierenden Mittelstand. 

    Wirtschaftlichkeitsrechner Energieeffizienzmaßnahmen
    Der Wirtschaftlichkeitsrechner Energieeffizienzmaßnahmen liefert Ihnen die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, die Sie für Ihre Investitionsentscheidung benötigen.

    Treibhausgasminderung Berechnungstool
    Dieses Tool von NRW.Energy4Climate unterstützt Sie bei der Berechnung der Treibhausgasminderung, die Sie mit Ihren Maßnahmen erzielen. Konkret können die Einsparmöglichkeiten von Wärme-, Strom-, Kraftstoff-, Prozess- und KWK-Anwendungen berechnet werden. 

    Solarkataster NRW
    Das landesweite Solarkataster für Nordrhein-Westfalen ist das größte Solarkataster in Deutschland und soll als innovatives Internettool Hauseigentümer, Besitzer von Gewerbe-Immobilien, Wohnungsbaugesellschaften, Kommunen und Energieversorger unabhängig, kostenlos, einfach und schnell über die Möglichkeiten der Photovoltaik- und Solarthermie-Nutzung informieren.

  • Ansprechpartner bei der Stadt Eschweiler 

    Hier finden Sie Ihren Ansprechpartner im Rathaus!

  • InnovationCity: Infoabende und kostenlose Beratung rund ums Energie sparen 

    InnovationCity Eschweiler-Zentrum
    Start der Energiesparoffensive

    Kostenlose Infoabende rund ums Energiesparen, Heiztechnik der Zukunft und entsprechende Fördermittel

    Energie wird immer teurer und der Winter steht vor der Tür – das ist für viele Haushalte eine Herausforderung. Mit den richtigen Tipps und Tricks rund um Lüftungs- und Heizverhalten, moderne Heizungstechnik, Erneuerbare Energien und entsprechenden Fördermitteln kann nicht nur der Ressourcenverbrauch minimiert und damit bares Geld gespart, sondern auch ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Detaillierte Informationen rund um individuelle Möglichkeiten, Energie zu sparen, bietet das InnovationCity Sanierungsmanagement Eschweiler-Zentrum im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Energiesparoffensive“ und informiert auch, welche Zuschüsse und Förderungen erhältlich sind.

    Einladung zur Veranstaltungsreihe

    An insgesamt drei kostenlosen Themenabenden informieren Expert*innen zwischen September und November rund um die Themen cleveres Heiz- und Lüftungsverhalten, Heizungsoptimierung und Heiztechnik der Zukunft. Dabei stehen insbesondere Maßnahmen im Fokus, die sich leicht und kostengünstig umsetzen lassen und dennoch auch kurzfristig Bares sparen. Darüber hinaus wird das Thema Heizungstechniken mit Erneuerbaren Energien behandelt und erläutert, welche Rahmenbedingungen erforderlich sind und welche Fördertöpfe zur Verfügung stehen. Alle interessierten Bürger*innen aus dem InnovationCity Quartier Eschweiler-Zentrum sind herzlich dazu eingeladen.

    Die Themenabende im Überblick:
     

    Donnerstag, 27.10.2022 Online via Zoom - Heizung modernisieren oder erneuern? Clever heizen und sparen

    Donnerstag, 24.11.2022 Online via Zoom - Wärmepumpe! Unabhängig in den eigenen vier Wänden - Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit eine Wärmepumpe funktioniert?

    Beginn jeweils um 18:00 Uhr

     

    Kostenloses Beratungsangebot

    Ab sofort ist das von altbau plus e. V. und der ICM gestellte Sanierungsmanagement im InnovationCity-Quartier im Einsatz. Im Quartiersbüro berät Dipl.-Ing. Thilo Kensmann, Gebäudeenergieberater von altbau plus e. V., montags, donnerstags und freitags von 10 bis 13 Uhr, dienstags und mittwochs von 14:30 bis 17 Uhr, sowie nach Vereinbarung zu Themen rund um die energetische Gebäudemodernisierung. Unterstützt wird er von Gesamtprojektleiterin Martina Schillings und Sanierungsmanagerin Christina Pacht, beide Mitarbeiterinnen der ICM.

    Die kostenfreien Energieberatungen finden im Quartiersbüro im Eschweiler Zentrum, bei den Bürger*innen zu Hause, telefonisch oder digital via Video-
    konferenz statt. Termine können online unter www.ic-eschweiler.de, per Telefon unter 02403 - 55 356 50 oder via E-Mail an info@ic-eschweiler.de vereinbart werden.

    Aktuelle Termine und Informationen rund um die InnovationCity Eschweiler sind unter www.ic-eschweiler.de abrufbar.


Maßnahmen der Stadt Eschweiler

Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und der vom Wirtschaftsministerium ausgelösten Frühwarnstufe „Notfallplan Gas“ bereitet sich die Stadtverwaltung Eschweiler gemeinsam mit weiteren Partnern, auf eine Energiemangellage vor.

Trotz aller Einsparbemühungen von Stadt und städtischen Gesellschaften kommt es vor allem auf das Mitwirken aller privaten Haushalte als Endkunden für die Strom- und Gasversorger an.

Aufgrund von verwaltungsinternen Abstimmungen wurde ein städtischer Energiesparplan aufgestellt, mit folgenden Maßnahmen:

  • Raumtemperatur

    • Die Herabsenkung der Raumtemperatur in Verwaltungsgebäuden auf 19 Grad, in Schulen auf 21 Grad und in Sporthallen auf 17 Grad
    • In allen anderen Gebäuden (Sportheime, Feuerwehrgerätehäuser, Festhallen, etc.) wird mit den Nutzern eine Abstimmung auf ein jeweiliges Maximum der Raumtemperatur erfolgen
    • Das Beheizen von Gemeinschaftsflächen soll generell unter Berücksichtigung der techn. Möglichkeiten, des
      Frostschutzes und der Nutzung auf ein Minimum reduziert werden
    • Kindertagesstätten sind hiervon ausgenommen
  • Wassertemperatur

    • Kein Warmwasser mehr zum Händewaschen (ausgenommen Kindertagesstätten)
    • Temperaturbegrenzungen der Duschen
    • Reduzierung der Schwimmbeckentemperatur im Freibad
  • Außenbeleuchtung

    • Abschaltung der Außenbeleuchtung an städt. Gebäuden
  • Regulierung der Straßenbeleuchtung

    Fortsetzung der bereits 2011 begonnen energetischen Sanierung der Straßenbeleuchtung durch den Austausch alter, alter nicht effizienter Leuchten gegen effiziente LEDLeuchten

  • Sportplatzbeleuchtung

    • Mittel- bis langfristig Umstellung weiterer Flutlichtanlagen auf LED-Beleuchtung
    • Optimierung der Nutzungszeiten
    • Langfristig wird die Umstellung der Sporthallenbeleuchtung auf LED-Beleuchtung geprüft
  • Reduzierung Präsenzveranstaltungen und Präsenzbesprechungen

    • Reduzierung der Nutzung von Besprechungsräumen im Rathaus
    • Dienstfahrten (sowohl mit privaten Pkw als auch mit städtischen Fahrzeugen) werden auf ein Minimum reduziert
    • Es ist eine Online-Konferenz vorzuziehen
  • Einbezug von Mieter, Pächter, Nutzer

    Mieter, Pächter und Nutzer von städt. Liegenschaften erhalten eine schriftliche Information, über Energiesparmaßnahmen der Stadt sowie überdie aktuelle Entwicklung der Energiepreisentwicklung