Mobile Stadt: Zwei Radservicestationen für Eschweiler


Heute wurden die ersten beiden Radservicestationen am Hauptbahnhof sowie vor dem Rathaus installiert, die Radfahrerinnen und Radfahrern u. a. dabei helfen, kleinere Reparaturen am Rad durchführen zu können.

Mit der Herstellung und Montage dieser zwei Stationen beauftragte die Stadt Eschweiler die Caritas Betriebs- und Werkstätten GmbH (CBW) aus Eschweiler. Zahlreiche Menschen mit Behinderung werden bei dem CBW-Projekt eingesetzt, das nicht nur in der Städteregion Anklang, sondern in ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland Standorte gefunden hat.

Radservicestationen bestehen aus einem Montageständer, der über verschiedene Werkzeuge verfügt und selbst an eine Luftpumpe wurde gedacht. „Selbst für -Familien, die mit dem Kinderwagen unterwegs sind, kann eine Radservicestation die Hilfe in der Not sein. Die Stationen leisten dabei auch einen wertvollen Beitrag für den touristischen wie auch für den Alltagsradverkehr“, so Bürgermeisterin Nadine Leonhardt, die sich freut, dass dieser Service für Hilfesuchende kostenlos ist und rund um die Uhr zur Verfügung steht.


Die Kosten für die beiden Stationen belaufen sich auf rund 6.500 €. Die Wartung der Stationen übernimmt die CBW. „Mit den Radservicestationen haben wir ein neues Arbeitsfeld geschaffen“, sagt Dipl.-Ing. Michael Doersch, Geschäftsführer der CBW. „Wir verfolgen damit das Ziel, den Radverkehr in der Umgebung zu stärken, um zum Klimaschutz beizutragen. Außerdem können Unternehmer durch die Anschaffung der Servicestationen gegebenenfalls die Ausgleichsabgabe reduzieren.“