Die Spezial-Diät-Bäckerei Poensgen zieht in den Industrie- und Gewerbepark um


Die Stadt Eschweiler und die RWE Power AG freuen sich über die Standortverlagerung der Spezial-Diät-Bäckerei Poensgen GmbH von der Nothberger Straße sowie zwei weiteren Standorten in die Erweiterung des Industrie- und Gewerbeparks (IGP). Nördlich des bereits bestehenden DAF-Nutzfahrzeugzentrums der Firma Loven konnte nun der erste Spatenstich gefeiert werden.

Auf 21.000 Quadratmetern wird ein modernes Betriebsgebäude mit Produktion, Lager, Versand, Logistik und Büroräumen errichtet. Das in zweiter Generation durch Jan und René Poensgen geführte Familienunternehmen stellt rund 200 glutenfreie Produkte für den Direktvertrieb an Endkunden sowie den Groß- und Einzelhandel in Europa und den USA her. Selbsthergestellte glutenfreie Mehle mit ausgewählten und kontrollierten Rohstoffen bilden dafür die Grundlage. Zu den Produkten zählen Brote, Brötchen, Feingebäck, Waffeln, Mehlmischungen, etc..

Die Zahl der Verbraucher mit Lebensmittelunverträglichkeiten steigt stetig und damit auch die Nachfrage nach glutenfreien Produkten. Das wiederum stärkt die Marke Poensgen, was sich insbesondere auch im Wachstum der Belegschaft widerspiegelt. So ist die Poensgen GmbH ein interessanter Arbeitgeber für ca. 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit dem Umzug sollen weitere Arbeitsplätze geschaffen werden.

Die Bäckerei Poensgen ist im Industrie- und Gewerbepark für ein stetiges Wachstum gut aufgestellt. Die verkehrsgünstige Lage zwischen A 4 und A 44 sowie das attraktive Wirtschaftsumfeld überzeugten bislang über 30 Unternehmen mit rd. 1.300 Mitarbeitern. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage sind nur noch wenige Flächen verfügbar.

„Ich freue mich über eine weitere Ansiedlung in dem Gebiet! Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen mit unterschiedlichen Qualifizierungsstufen ist dies ein wichtiger Beitrag zur Gestaltung des Strukturwandels in Eschweiler. Die Bäckerei Poensgen ist ein innovatives Familienunternehmen, das frühzeitig und konsequent Trends in der Lebensmittelbranche erkannt hat. Daher freue ich mich, dass auch in Zukunft Backwaren „Made in Eschweiler“ hergestellt werden“, zeigt sich Bürgermeisterin Nadine Leonhardt optimistisch.

Die IGP-Erweiterung ist nicht das erste Projekt, das RWE und die Stadt gemeinsam realisieren. Basis hierfür ist ein über Jahrzehnte langes partnerschaftliches Verhältnis, welches die Flächenentwicklung stetig vorantreibt. Erik Schöddert, Leiter Flächenmanagement bei RWE Power, berichtet: „Mit den Kommunen haben wir in den letzten 20 Jahren rund 300 Hektar Gewerbeflächen entwickelt. So ist Platz für rund 8.000 Arbeitsplätze geschaffen worden – auch hier im Umfeld des Tagebaus Inden und des Kraftwerks Weisweiler. Auch weiterhin wollen wir in der Region unser ganzes Know-how in der Flächenentwicklung von der Planung über die Erschließung bis hin zur Vermarktung in enger Abstimmung mit den Kommunen einbringen. Wenn die Partner im Revier wie hier in Eschweiler an einem Strang ziehen, dann gelingt der Strukturwandel.“

Die Stadt Eschweiler und RWE Power führen weitere Investorengespräche und Verhandlungen für das Gebiet. Die beiden Partner sind optimistisch, in naher Zukunft weitere wachstumsorientierte Unternehmen in Eschweiler anzusiedeln.
Gerade dieser Standort bietet den Unternehmen einen kostenlosen Werbeeffekt, da der angrenzende Abschnitt der A 4 von rd. 70.000 Fahrzeugen pro Tag befahren wird.