Zu viel Plastik in den Biotonnen, Behälter werden kontrolliert


Der Grund: Es befindet sich zu oft Plastik in den Biotonnen. Bioabfall wird zu hochwertigem Kompost verarbeitet und dient in der Landwirtschaft sowie im Privatgarten als wertvoller Dünger und Bodenverbesserer, in dem natürlich keine Verunreinigungen enthalten sein dürfen. Dies gelingt am besten, wenn schon bei der Sammlung darauf geachtet wird, dass nur saubere Küchen- und Gartenabfälle in die Tonne kommen. Das nachträgliche Aussortieren von Unrat ist aufwendig und teuer, somit landet der verunreinigte Bioabfall in der Müllverbrennungsanlage, das soll so nicht sein. Insofern profitieren sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die Umwelt stets von einer guten Biotonnenqualität.

Kontrollen werden stichprobenartig durchgeführt.

Viele Bürger trennen ihren Bioabfall schon sehr gut und achten genau darauf, was in die Biotonne darf und was nicht. Der Anteil der Störstoffe, vor allem Plastiktüten, ist jedoch immer noch zu hoch, deshalb werden seit Montag stichprobenartig die Inhalte der Bioabfallbehälter in Eschweiler überprüft.

Werden am Entleerungstag Metalle, Restabfall oder Plastik im Biomüll festgestellt, wird die Tonne nicht geleert und erhält als Hinweis eine „Rote Karte“.  Auch sogenannte kompostierbare Tüten stören den Verarbeitungsprozess in den Anlagen und gehören deshalb nicht mehr in die Biotonne. Die Bürger müssen die Störstoffe selbst entfernen und können die Biotonne bei der nächsten Abfuhr erneut zur Leerung bereitstellen. Sollte mal mehr Bioabfall anfallen, erhalten Sie im Rathaus an der Information Biosäcke zu einer Gebühr von 3,10 Euro, dieser Biosack kann dann am Tag der Abfuhr an die Straße gestellt werden.

Informationen erhalten Sie bei der AWA-Abfallberatung unter der Telefonnummer 02403/87 66 353, im Abfuhrkalender und im Internet unter www.eschweiler.de/abfall