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Klimafreudliche Mobilität

Klimaschutz durch Mobilität

Klimafreudliche Mobilität


Mobilität ist unverzichtbarer Teil des täglichen Lebens. Verkehr ist jedoch auch einer der größten Verursacher von Treibhausgasen in Deutschland. Um den Anforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens gerecht zu werden, muss der Verkehr in Deutschland seine Treibhausgasemissionen schnell und drastisch mindern. Trotzdem muss gewährleistet werden, dass jeder mobil ist, denn auch die Mobilität ist ein Teil der Daseinsvorsorge!

Klimafreundliche Mobilität in Eschweiler

In Eschweiler verursacht der Verkehr 1/3 (31%) der lokalen Treibhausemissionen.

Im Laufe der Jahre wurde bereits eine Vielzahl von Maßnahmen zur Reduzierung der verkehrsbedingten Treibhausemsmissionen durchgeführt.

Dazu zählen Maßnahmen wie:

  • die Optimierung der Bahn- und Busliniennetzes,
  • der Bau von P&R (Park and Ride) sowie B&R (Bike and Ride) Anlagen,
  •  die Errichtung von cambio-Carsharing-Stationen,
  • die Beteiligung am Zukunftsnetz Mobilität NRW,
  • den Bau von freizugänglichen Ladestationen für E-Fahrzeuge,
  •  oder die Errichtung einer Fahrradstation am Blausteins

Doch auch im Bereich der Mobilität ist die Stadt auf das Mitwirken Ihrer Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Sie müssen auch bereit sein die neuen und klimafreundlichen Mobilitätsangebote zu nutzen!

Also seien Sie dabei und probieren Sie es einfach aus!

Busverbindung

  • Eschweilers Klimaschutzteilkonzept Mobilität (ESKLIMO)

    Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass sich Klimaschutzmaßnahmen im Verkehrssektor nur durch ein ganzheitliches strategisches Mobilitätskonzept ermitteln und schrittweise umsetzen lassen.

    Aus diesen Gründen hat die Stadt das „Eschweilers Klimaschutzteilkonzept im Bereich Mobilität“ (Abk. ESKLIMO) erstellen lassen. Dieses wurde in 2019 fertiggestellt (siehe rechts) und vom Rat der Stadt Eschweiler beschlossen. Es dient in den kommenden Jahren als Handlungsleitfaden für die Verkehrsplanung und -entwicklung und wird Schritt für Schritt umgesetzt.

    Ziel ist eine deutliche Verbesserung der Mobilitätssituation im Stadtgebiet und damit auch der Attraktivität der Stadt sowie der Lebensqualität der Eschweiler Bürgerinnen und Bürger. Im Hinblick auf die aktuelle Verkehrssituation in Eschweiler soll hier ein besonderer Fokus auf den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs, sowie den Fuß- und Radverkehr gelegt werden.

    Zur Umsetzung der vielfältigen Mobilitätsmaßnahmen wurde eine Mobilitätsmanagementstelle innerhalb der Stabsstelle Nachhaltige Entwicklung geschaffen, welche für zwei Jahr vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert wird.

    Zum 01.03.2022 hat Frau Annika Waßmuth ihre Stelle als Mobilitätsmanagerin der Stadt Eschweiler angetreten. Sie wird sich in den kommenden Monaten mit Maßnahmen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs, dem Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos, der Verbesserung des ÖPNV-Angebotes sowie dem betrieblichen und schulischen Mobilitätsmanagements befassen.

    Die Stelle wird gefördert über das Projekt „KSI: Einführung eines kommunalen Klimaschutzmanagements zur fachlichen Begleitung bei der Umsetzun des Eschweiler Klimaschutzteilkonzept Mobilität (ESKLIMO)“ im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative:

    Laufzeit: 01.11.2021 – 29.02.2024
    Förderkennzeichen: 67K16458
    Projektträger: Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH

    Link des Projektträgers: www.z-u-g.org

    Informationen zur Nationalen Klimaschutzinitiative
    Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Betrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherrinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

  • Klimafreundliche Mobilität im Betrieb

    Mobilität ist in der heutigen Zeit für Betriebe und Unternehmen unverzichtbar. Hier bedeutet Mobilität vor allem Zugang zu Kunden und Geschäftspartnern sowie eine gute Erreichbarkeit der Arbeitsstätten für Mitarbeiter. Doch die weitere Zunahme des Verkehrs und der Ausbau der Mobilität ist nicht nur mit negativen Folgen für unsere Umwelt verbunden, sondern auch mit Kosten.

    Aus diesen Gründen führen immer mehr Betriebe ein sogenanntes betriebliches Mobilitätsmanagement ein, mit dem Ziel den durch den Betrieb verursachten Verkehr umwelt- und sozialverträglicher sowie effizienter zu gestalten. Dabei sollen Maßnahmen aus den Bereichen Information, Kommunikation, Motivation, Koordination, Serviceangebote und auch Infrastruktureinrichtungen die Nutzung umweltverträglicher Verkehrsmittel fördern.

    Um ihrer Vorbildfunktion gerecht zu werden hat auch die Stadt ein „Beratungskonzept für die betrieblichen Mobilität der Stadtverwaltung Eschweiler “ erstellen lassen, in dem Maßnahmen zur Reduktion der verkehrsbedingten THG-Emissionen durch den Verkehr der Eschweiler Stadtverwaltung aufgezeigt werden. Hier sind insbesondere:

    -          die Elektrifizierung des städtischen Fuhrparks und

    -          die Schaffung von alternativen Angeboten für die Arbeitswegmobilität

    hervorzuheben.

    Die Stadtverwaltung hat bereits erste Maßnahmen realisiert und arbeitet kontinuierlich an der weiteren Umsetzung.

    Sie wollen mehr zu dem Thema betriebliches Mobilitätsmanagement erfahren? Wir haben Ihnen hier ein paar nützliche Links zu diesem Thema zusammengestellt.

    Sie haben schon erste Ideen, um die Mobilität in Ihrem Betrieb klimafreundlich zu gestalten, es fehlt Ihnen aber noch die nötige Finanzierung? Dann besuchen Sie doch einfach unsere Rubrik „Förderung“ und erfahren Sie noch heute wo sie sich finanzielle Unterstützung für Ihre Maßnahmen holen können.


  • Mobilitätstestwochen für Betriebe

    Wenn auch Sie die Mobilität in Ihm Betrieb klimafreundlicher gestalten wollen, aber noch nicht wissen welche Maßnahmen für Sie und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter passend sind, dann beteiligen Sie sich doch einfach an den kostenfreien Mobilitätstestwochen der IHK Aachen.

    Ob Pedelecs, Elektro-Auto, ÖPNV, Car-Sharing oder Lastenrad: Im Rahmen der “Mobilitätstestwochen” können Betriebe zusammen mit ihrer Belegschaft kostenfrei in Erfahrung bringen, welches Konzept für ihren Arbeitsalltag infrage kommt.

    Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen erfahren Sie auf der Internetseite der StädteRegion Aachen, der IHK Aachen oder in dem Flyer „Mobilitätstestwochen für Betriebe“.

  • Pendlerportal der StädteRegion Aachen

    Sie wollen Ihren Weg zur Arbeit oder auch zum Fitnessstudio klimafreundlich gestalten? Das Fahrrad oder der Bus stellen für Sie jedoch keine passende Alternative zum eigenen Auto dar?

    Wie wäre es denn mit einer Fahrgemeinschaft? Das schützt nicht nur unser Klima, sondern schont auch noch den eigenen Geldbeutel. Probieren Sie es doch mal aus und nutzen das Pendlerportal der StädteRegion Aachen.

    Es handelt sich dabei um ein Internetportal zum Bilden und Finden von Fahrgemeinschaften / Mitfahrgelegenheiten. Es richtet sich an Berufs- und Freizeitpendler. Der kostenlose Service vermittelt online regelmäßige und einmalige Fahrgemeinschaften in NRW und darüber hinaus.

    Weitere Informationen sowie den Zugang zum Pendlerprotal finden Sie auf der Internetseite der StädteRegion Aachen.