Die aktuellen Projekte


Das Gebäude de Realschule Patternhof wurde durch das Hochwasser geflutet und stark beschädigt. Der Wasserstand erreichte im Erdgeschoss ca. 50 bis 70 cm. Durch das Hochwasser sind Schäden an der Bausubstanz, der technischen Ausrüstung und dem Inventar entstanden. Die Schäden und Schadstofffunde erforderten eine vollumfängliche Sanierung der Schule und eine Neuanschaffung des Inventars.
Zur Sicherstellung des Schulbetriebes wurden die Schülerinnen und Schüler von August 2021 bis August 2023 in einem Schulgebäude an der Tittelstraße in Würselen untergebracht. In den Sommferien 2023 erfolgte der Umzug in den neuen temporären Containerstandort auf dem Drieschplatz in Eschweiler. Parallel konnten die im Rahmen des 1. Bauabschnitts fertig gestellten Unterrichtsräume im Bestandsgebäude bezogen werden.
Die Sanierung des 2. Bauabschnitts ist ebenfalls abgeschlossen (bis auf Restarbeiten). Die Wiederinbetriebnahme der Schule hat Anfang des Jahres 2026 stattgefunden. Kleinere Arbeiten in der Außenanlage werden derzeit fertig gestellt. Die offizielle Wiedereröffnungsfeier der Realschule hat am 18. September 2026 stattgefunden.
Das Gebäude des Schulzentrums Stadtmitte wurde im Kellergeschoss bis knapp unter die Decke geflutet. Die Bausubstanz, die technische Ausrüstung und das Inventar wurden beschädigt.
Bereits zu Ostern 2022 konnte die Hauptschule und im Sommer 2022 die Grundschule die Räume im Erdgeschoss und Obergeschoss wieder nutzen. Seit November 2022 stand der Hauptschule außerdem eine Containeranlage mit Werkräumen und einer Lehrküche in der Franz-Rüth-Straße zur Verfügung.
Im April 2024 wurden fünf Klassenräume im Kellergeschoss bezogen. Mit Ausnahme der Mensa wurde die Sanierungsmaßnahme im Sommer 2024 planmäßig fertiggestellt, die Räume standen ab dem Schuljahr 2024/2025 zur Verfügung. Zu Beginn des Jahres 2025 wurde auch die Mensa wieder in Betrieb genommen.
Bei der Sanierung des Gebäudes wurden Mängel an der Betonüberdeckung im Erdgeschoss der Grundschule festgestellt, die im Zuge der Sanierungsmaßnahmen zwingend behoben werden mussten. Zudem machten Schadstofffunde und in Folge des Hochwassers entstandene Aufquellungen des Bodenbelags der Aula der Hauptschule (Parkett) einen weiteren Sanierungsabschnitt erforderlich.
Aufgrund von massiven statischen Schäden nach dem Hochwasser ist das Gebäude der Willi-Fährmann-Schule vollständig abgerissen worden, es wird an gleicher Stelle neu aufgebaut. Für den Wiederaufbau sind im aktuellen Wiederaufbauplan insgesamt 22,9 Mio.€ vorgesehen. Es wurde ein Architekturwettbewerb durchgeführt. Derzeit erfolgt die Beauftragung der Planer.
Die Schule ist zur Zeit in temporären Container-Ersatzbauten auf dem Grundstück des ehemaligen Indestadions an der Franz-Rüth-Straße 5 in Eschweiler untergebracht.
Für die Planung des Neubaus der durch das Hochwasser 2021 abrissreif zerstörten Willi-Fährmann-Schule wurde im 1. Halbjahr 2024 ein Architekturwettbewerb durchgeführt. Eine aus Verwaltung, Politik und externen Fachleuten besetzte Jury prämierte aus insgesamt 14 eingereichten Entwürfen für die neue Willi-Fährmann-Schule und ihrem Außenbereich als 1. Sieger das Büro "MoRe Architekten PartGmbB" aus Hamburg mit "Hunck + Lorenz Freiraumplanung Partnerschaft mbB", das zwischenzeitlich mit der Planung des Neubaus beauftragt wurde. Die Ergebnisse des Wettbewerbs finden Sie hier : https://rat.eschweiler.de/bi/vo0050.php?__kvonr=11888
Der Abbruch des Bestandsgebäudes konnte planmäßig im April 2025 begonnen und im Herbst 2025 abgeschlossen.
Die Planungen zur Leistungsphase 3 liegen vor.
Die Inbetriebnahme des Neubaus ist im Frühjahr 2029 geplant.
Das Schul- und Kitagebäude wurde im Kellerbereich vollständig sowie im Erdgeschoss bis ca. 50 cm überflutet. Hierdurch waren neben Beschädigungen, Verschmutzungen und Verunreinigungen in der baulichen Substanz des Gebäudes auch die gesamte technische Ausrüstung sowie die Außenanlagen betroffen. Es kam zu Folgeschäden durch aufsteigende Feuchtigkeit. Aufgrund bautechnischer Anforderungen wurde zudem eine Sanierung des ersten Obergeschosses inkl. Beton- und Schadstoffsanierung notwendig.
Während der Sanierung wurde die KITA in einer temporären Ersatzcontaineranlage untergebracht. Zur Sicherstellung des Schulbetriebs der GGS Weisweiler wurden die Schülerinnen und Schüler vom 25.08.2021 bis zu den Sommerferien 2024 in einem ehemaligen Schulgebäude der Gemeinde Aldenhoven untergebracht.
Das Gebäude ist in den Sommerferien 2024 wieder von der Grundschule bezogen worden. Die KiTa folgte zum Jahreswechsel 2024/2025. Die Fertigstellung der Außenanlagen erfolgte bauabschnittsweise. Die Außenanlagen sind seit Anfang 2026 vollständig wiederhergestellt.
Der Wiederaufbau der Grundschule Weisweiler wurde damit abgeschlossen.
Das Hauptgebäude der „KITA Zauberhut“ wurde durch das Hochwasser geflutet und stark beschädigt. Der Wasserstand erreichte im Erdgeschoss ca. 1,0 bis 1,4 Meter. Durch das Hochwasser wurden Schäden an der Bausubstanz, der technischen Ausrüstung und dem Inventar verursacht.
Für den Zeitraum der Sanierungsarbeiten wurde eine temporäre Containeranlage im Bereich des Indestadions errichtet. Das Gebäude wurde vollständig saniert. Am 28.11.2023 konnte der Kindergartenbetrieb wieder aufgenommen werden.
Das Nebengebäude der„ KITA Zauberhut“, welches einen weiteren Gruppenraum beherbergte, wird aufgrund der schlechten Bausubstanz sowie der Nichterfüllung aktueller Standards nicht mehr wiederaufgebaut, sondern abgerissen. Es wird ein Erweiterungsbau als Neubau an der KITA Weisweiler als Ersatz errichtet.
Für den Zeitraum der Sanierungsarbeiten wurde eine temporäre Containeranlage im Bereich des Indestadions errichtet. Nach dem Rückzug der KITA Zauberhut in das wiederhergestellte Bestandsgebäude wurde die Ersatzcontaineranlage umgebaut. Seit dem 15.01.2024 nutzt die Kita Zauberhut die Containeranlage nur noch teilweise und die weiteren Flächen werden von der Willi-Fährmann-Schule genutzt.
Das Sportzentrum Jahnstraße – bestehend aus einer Schwimmhalle und einer Sporthalle – wurde durch das Hochwasser massiv beschädigt. Das gesamte Untergeschoss wurde in einer Höhe von ca. 2 m überflutet und flächendeckend von verunreinigtem Schmutzwasser, sowie damit einhergehenden Schadstoffen kontaminiert. Sowohl die bauliche Substanz als auch die technische Ausrüstung der Schwimm- und Sporthalle erlitten dabei erhebliche Schäden. Aufgrund der Ausmaße des Schadens wurde das Gebäude als nicht wirtschaftlich sanierbar begutachtet. Das Sportzentrum wird abgerissen und neu gebaut. Für den Wiederaufbau sind im aktuellen Wiederaufbauplan 53,5 Mio. € vorgesehen. Die a+r Generalplanung GmbH, Stuttgart ist mit der Planung beauftragt worden.
Der Abbruch des Bestandsgebäudes wird aus technischen Gründen eng mit dem Neubau verknüpft werden. Nach aktuellem Stand ist die Fertigstellung des Neubaus in der zweiten Jahreshälfte 2030 geplant.
Das Freibad Dürwiß wird zur Sicherstellung des Schwimmbetriebs in den Wintermonaten mit einer Traglufthalle überdacht, sodass das Freibad ganzjährig genutzt werden kann. Die Traglufthalle wird bis zur Fertigstellung der Schwimmhalle eingesetzt.
Durch das Hochwasser wurde das Erdgeschoss der Sporthalle in einer Höhe von ca. 20 bis 30 Zentimeter vollflächig überflutet. Dabei kam es zu Beschädigungen, Verschmutzungen und Verunreinigungen in der baulichen Substanz des Gebäudes. Auch die technische Ausrüstung war direkt und indirekt betroffen. Das Inventar wurde zerstört. Für den Zeitraum der Sanierung wurden der Sportunterricht und die Sportkurse auf andere Sporthallen verteilt. Die Sporthalle konnte im Herbst 2024 den Betrieb wieder vollständig aufnehmen. Nachlaufende Arbeiten im Zuge der Mängelbeseitigung sind mittlerweile abgeschlossen.
Das Rathaus wurde durch das Hochwasser im Kellergeschoss ca. 40 bis 100 Zentimeter überflutet. Dabei kam es zu Verschmutzungen und Beschädigungen in der Bausubstanz sowie in der technischen Ausrüstung. Durch den Wassereintritt im Kellergeschoss wurden das Archiv samt Inhalt sowie die Kunstsammlung beschädigt.
Die Sanierung des Rathauses (Keller) erfolgt schrittweise und wird voraussichtlich im I. Quartal 2027 abgeschlossen werden. Danach wird mit der Rückführung der Archiv-Akten begonnen, die vom Hochwasser verschont geblieben sind, oder wiederhergestellt werden konnten. Dies wird mindestens ein halbes Jahr dauern.
Durch das Hochwasser wurde die öffentliche Infrastruktur massiv beschädigt. Straßen, Geh- und Radwege wurden überflutet und unterspült, Brücken zerstört und Grünflächen und Spielplätze ausgespült und verschmutzt. Die Schäden verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet.
Der Wiederaufbau und die Sanierung erfolgen nach Priorisierung der Einzelmaßnahmen. Viele Maßnahmen konnten bereits abgeschlossen werden.
Weitere Maßnahmen
Im gesamten Stadtgebiet wurden weitere öffentliche (städtische) Gebäude – insgesamt rund 40 Liegenschaften - durch das Hochwasser beschädigt. Die Maßnahmen werden nach Priorität abgearbeitet.
Darüber hinaus umfasst der Wiederaufbauplan die Neubeschaffung von zerstörten Fahrzeugen der Feuerwehr, des Ordnungsamtes und des Baubetriebshofs. Diese Ersatzbeschaffungen konnten bereits umgesetzt werden.