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Klimaschutz

Konzepte für den Klimawandel

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Der Begriff Klimawandel bezeichnet die Veränderung des Klimas auf unserer Erde. Seit der Industrialisierung ist ein stetiger Anstieg der mittleren Jahrestemperatur zu verzeichnen. In der jüngeren Vergangenheit ist dies auch in Eschweiler spürbar. 

Daher kann der Klimaschutz als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit bezeichnet werden. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen gelegt, aber auch der verstärkte Einsatz von Erneuerbaren Energien (z.B. Windkraft) oder eine Effizienzsteigerung bei der Energienutzung leisten einen Schutzbeitrag.

Auf der 21. UN-Klimakonferenz im Jahr 2015 verpflichteten sich alle Mitgliedsstaaten, die Klimaerwärmung auf 1,5°C bis 2°C zu beschränken.

Übertragen auf Eschweiler bedeutet dies eine Reduzierung der klimaschädlichen CO2-Emissionen von 514.000 t im Jahr 1990 auf 386.000 t in 2020 bzw. 103.000 t in 2050.

Um diese Ziele auch wirklich erreichen zu können, muss noch viel getan werden. Die Stadt Eschweiler möchte mit ihrem integrierten Klimaschutzkonzept aktiv dazu beitragen.

  • Integriertes Klimaschutzkonzept (IKSK) der Städteregion Aachen

    Als wichtiger Baustein der städtischen Aktivitäten zur nachhaltigen Stadtentwicklung innerhalb des Leitbildes „Eschweiler 2030… mit Energie in die Zukunft“ hat sich auch Eschweiler an der gemeinsamen Erstellung des Kommunal Integrierten Klimaschutzkonzeptes (Abk. IKSK) für die Städteregion Aachen beteiligt.

    Herzstück dieses Konzeptes bildet ein umfangreicher Maßnahmenkatalog, der die bisherigen Aktivitäten der Stadt zur Förderung des Klima- und Ressourcenschutzes sowie zum Ausbau einer nachhaltigen Energieversorgung aufgreift und bündelt. Dieser beinhaltet auch Vorschläge für weitere konkrete Projekte in den Bereichen „Energieeffizienz“, „Mobilität und „Erneuerbare Energien“. Die hier aufgeführten Maßnahmen wurden unter aktiver Beteiligung der Eschweiler Bürger erarbeitet.

    Insgesamt soll das IKSK dazu beitragen die ambitionierten Klimaschutzziele des Bundes zu erreichen. Außerdem dient es als Grundvoraussetzung für weitere lokale Klimaschutzmaßnahmen. Insgesamt können mit der vollständigen Umsetzung unmittelbare CO2-Emissionen im Umfang von 433.000t eingespart werden.

  • Stabstelle nachhaltige Entwicklung - Klimaschutzmanagement 

    Für die Umsetzung und Weiterentwicklung des IKSK wurde im Jahr 2018 ein kommunales Klimaschutzmanagement innerhalb der Stabsstelle nachhaltige Entwicklung bei der Stadt Eschweiler eingerichtet. Außerdem fungiert sie als zentrale Schnittstelle zwischen Verwaltung und den lokalen Akteuren vor Ort, egal ob Bürger*innen, Unternehmer*innen oder sonstige Akteure, für die der Klimaschutz in Eschweiler eine Herzensangelegenheit darstellt.

    Diese Stelle wird aktuell über die nationale Klimaschutzinitiative des Bundes (NKI) über einen Zeitraum von drei Jahren (2018-2021) gefördert. Eine Anschlussförderung wurde bereits beantragt.

    Im Rahmen der zweijährigen Anschlussförderung soll das Klimaschutzkonzept aus dem Jahre 2014 angepasst und weiterentwickelt werden. Hier soll ein besonderer Schwerpunkt auf dem klimagerechten und energieeffizienten Stadtumbau gelegt werden. Ziel ist es, die gesamte Stadt bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu stellen. Aber auch die Anpassung an die nicht mehr abwendbaren Folgen des Klimawandels soll noch stärker vorangebracht werden.

    Letztendlich soll der Klimaschutz in Eschweiler langfristig gesichert werden und einen dauerhaften Beitrag zur nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung unserer Stadt beitragen.

    Diese Herausforderung kann jedoch nur mit Ihrer Unterstützung bewältigt werden, denn Sie kennen Ihre Stadt am besten.

    Daher steht Ihnen unsere Klimaschutzmanagerin Katharina Schulz bei allen Fragen, Anregungen oder sonstigen Anliegen rund um die Themen Klimaschutz und Klimawandelfolgenanpassung gerne tatkräftig zu Seite.