Jugendbegegnungszentrum West
Die Stadt Eschweiler ist seit je her sehr aktiv in der Jugendarbeit – angefangen vom umfassenden Sport- und Freizeitangebot, über die engagierte Jugendparlamentsarbeit bis hin zu vielfältigen außerschulischen (Unterstützungs-) Angeboten im Check-in. Die Bedarfe an Angeboten und Räumlichkeiten steigen – allein durch die wachsende Zielgruppe. Um den Anspruch an die stadtweite Jugendarbeit weiterhin in dieser Qualität erfüllen zu können, hat sich die Stadt Eschweiler entschlossen, ein neues Jugendbegegnungszentrum zu bauen.
Mit dem von Bund und Land geförderten Strukturwandelprojekt möchte die Stadt Eschweiler ein inklusives, außerschulisches Freizeit- und Lernangebot für alle Kinder und Jugendlichen aus Eschweiler schaffen. Das Jugendbegegnungszentrum soll ein Leuchtturm mit Strahlkraft in die gesamte Stadt und Region werden.
Auf der etwa 2 Hektar großen Fläche des vom Hochwasser im Juli 2021 betroffenen ehemaligen Indestadions sollen ein Jugendbegegnungszentrum sowie Freiflächen für Outdoor-Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche entstehen. Die zentrale Lage zwischen dem Skatepark und dem neu geplanten Westpark verbindet die neue Spielelandschaft Inde zu einem einzigartigen Ort für Eschweilers Jugend.

Dabei sollen Kinder und Jugendliche im Fokus stehen: Das Jugendbegegnungszentrum soll ein Ort werden, an dem sich alle willkommen und verstanden fühlen. Die Kinder und Jugendlichen sollen mitreden, sich einbringen und mitbestimmen. Ziel ist es, ein Jugendbegegnungszentrum zu schaffen, das eine Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit in der Jugendarbeit mitdenkt. Darum fand im Jahr 2025 ein umfangreiches Jugendbeteiligungsverfahren statt. Die Ergebnisse fließen früh in den Planungsprozess ein, um von Beginn an die Perspektive der Kinder und Jugendlichen in das Projekt einbringen zu können.
Die Stadt Eschweiler erlebt aufgrund des Ausstiegs aus der Kohleverstromung einen wirtschaftlichen Strukturwandel. Das neue Jugendbegegnungszentrum bietet der Jugend neue Chancen im Veränderungsprozess. Das Jugendbegegnungszentrum soll daher nachhaltig gestaltet sein. Es wird so geplant und gebaut, dass es in Zeiten des Klimawandels hochwassersicher sein wird. Es wird im Betrieb klimaschonend sein und nach neuesten ökologischen Standards gebaut. Es setzt also neue Maßstäbe an Ökologie und Pädagogik zugleich.
Die Stadt Eschweiler wird bei diesem Projekt von der Starke Projekte GmbH begleitet, die die Städte und Gemeinden im Rheinischen Revier unterstützt, um die städtebaulichen Folgen des Strukturwandels zu bewältigen. Die Starke Projekte GmbH unterstützt die Stadt Eschweiler sowohl in der Planung als auch in den Vergabeprozessen.
