Der Abbruch der Willi-Fährmann-Schule schreitet weiter voran. Mittlerweile ist ein Großteil der Dämmschicht an der Fassade des Komplexes an der Martin-Luther-Straße entfernt worden. Außerdem ist mit dem Abriss der Nebengebäude begonnen worden. Die Hauptbauwerke werden voraussichtlich ab der übernächsten Woche an der Reihe sein.
Alle Materialien werden sorgfältig getrennt, um sie so weit wie möglich recyclen und damit wiederverwenden zu können. Insgesamt werden rund 26.000 Kubikmeter umbauter Raum maschinell abgerissen. Diese Arbeiten werden nach aktuellem Planungsstand bis Mitte November 2025 dauern.
Auf demselben Grundstück wird dann bis voraussichtlich Herbst 2028 neu gebaut. Die Pläne dazu wurden in enger Abstimmung mit der Schulleitung und unter Berücksichtigung des pädagogischen Konzeptes der Willi-Fährmann-Schule erstellt.
Für das Großprojekt, das aufgrund der schweren und nicht reparablen Flutschäden vom 14. und 15. Juli 2021 realisiert wird, sind im Wiederaufbauplan von Bund und Land insgesamt 22,9 Millionen Euro vorgesehen – inklusive Abbruch und Ausstattung.