Der Rückbau der Containeranlage auf dem Drieschplatz ist abgeschlossen. Der Komplex war ab August 2023 und bis zum Frühjahr 2026 von der Realschule Patternhof als Übergangsstandort genutzt worden, weil das Stammgebäude nach der Hochwasserkatastrophe vom 14 und 15. Juli 2021 umfassend saniert werden musste.
Der zweigeschossige Ersatzbau bestand aus 350 Containern mit einer nutzbaren Gesamtfläche von 5250 Quadratmetern. Zusätzlich war ein etwa 4800 Quadratmeter großes Außengelände angelegt worden.
Das Mietverhältnis zwischen der Stadt Eschweiler und dem Containerbauer als Vermieter war planmäßig am 31. März 2026 beendet worden. Aus logistischen Gründen wurden die Container in der Folgezeit sukzessive abgeholt. Zusätzliche Kosten sind der Stadt Eschweiler dadurch nicht entstanden.
Die Restarbeiten zur Wiederherstellung der ursprünglichen Fläche werden wie vereinbart von der städtischen Wiederaufbaugesellschaft übernommen. Bis zu deren Abschluss bleibt das Areal mit Bauzäunen gesichert.
Der nun beendete Rückbau und der Abtransport der Container markieren nicht nur mit Blick auf den Wiederaufbau nach der Flut eine wichtige Station. Gleichzeitig sind damit die Voraussetzungen für die Rückbauarbeiten am ehemaligen Schlachthof geschaffen worden. Die Maßnahme umfasst den Abriss sämtlicher Gebäudeteile mit Ausnahme des ehemaligen Pferdestalls sowie die fachgerechte Entsorgung schadstoffbelasteter Materialien und die örtliche Aufbereitung von Recyclingmaterial.
Dies wiederum ist die Grundlage für die weitere Planung und Entwicklung des „Innovations- und Gewerbezentrums“ als Leuchtturmprojekt des Strukturwandels im Rheinischen Revier. Bis voraussichtlich Ende 2029 soll auf dem rund 11.000 Quadratmeter großen Areal an der Indestraße 20 und damit in unmittelbarer Nachbarschaft zum Drieschplatz ein ressourcen- und klimaeffizientes Zentrum des Technologie- und Innovationstransfers entstehen.
Der Rückbau des ehemaligen Schlachthofes wird im Laufe des Oktobers beginnen und soll nach derzeitigem Planungsstand bis zum 31. Juli 2027 abgeschlossen sein.
Foto: Stadt Eschweiler/Tobias Königs
