Gute Nachrichten für den Stadtteil: Die erfolgreiche Arbeit des Quartiersmanagements in Eschweiler-Ost wird offiziell bis zum 31. Dezember 2027 fortgesetzt. Die Finanzierung der Stelle ist zu 100 Prozent durch die Diakonie Katastrophenhilfe gefördert
Was vor etwas mehr als zwei Jahren an den Start ging, hat sich längst zu einem festen Anker für die Menschen in Eschweiler-Ost entwickelt. Dank der gesicherten Verlängerung können die bewährten Strukturen im Stadtteil nicht nur erhalten, sondern gezielt ausgebaut werden. Ob beim nachbarschaftlichen Austausch, bei Stadtteilkonferenzen oder vielfältigen Projekten, hier wird Gemeinschaft aktiv gestaltet. Und mehr noch: Die Quartiersarbeit erweist sich zunehmend als wertvoller Vorreiter, wenn es darum geht, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Krisenvorsorge im Viertel Hand in Hand gehen zu lassen. Für diese wichtige Unterstützung dankten nun die anwesenden städtischen Vertreter den Ansprechpartnern der Diakonie Katastrophenhilfe Markus Koth und der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe Andreas Vollmert, bei einem Besuch im Stadtteilbüro.
„Durch die Förderung können wir nun die etablierten Strukturen fortführen und gleichzeitig zu einem Quartiersmanagement plus weiterentwickeln“, betonte dabei die Erste Beigeordnete und Sozialdezernentin Dana Duikers.
Gemeinschaft als Fundament: Leben und Anpacken im Quartier
Im Zentrum der Arbeit des „Quartiersmanagement plus“ steht das Prinzip „aus dem Quartier für das Quartier“. Im engen Dialog mit den Bewohnerinnen und Bewohnern treibt Quartiersmanagerin Britta Leipertz, die mit dem Quartiersmanagement dem Amt für Soziales, Senioren und Integration angehört, Projekte voran, die das Leben im Stadtteil bereichern: Von Nachbarschaftsfrühstücken über Angebote in der Spiel- und Lernstube bis hin zu generationenübergreifenden Treffpunkten entsteht hier ein vertrauter Raum, in dem aufeinander geachtet wird. Kurze Wege, feste Ansprechpartner und gewachsene soziale Strukturen sorgen dafür, dass Probleme im Viertel frühzeitig erkannt werden und eine Kultur der gegenseitigen Hilfe wächst. Auf die Bedeutung gefestigter Nachbarschaftsstrukturen im Krisenfall wies auch Amtsleiterin Demet Jawher-Özkesemen hin. Dies habe sich insbesondere in der Hochwasser-Katastrophe gezeigt.
Um dieses soziale Fundament weiter zu stärken, wird nun die Katastrophenvorsorge als zusätzlicher Schwerpunkt etabliert. In enger Abstimmung mit der Feuerwehr, dem Ordnungsamt und dem Amt für Bevölkerungsschutz der StädteRegion Aachen soll nun auch die Katastrophenvorsorge als Pilot im Stadtteil integriert werden. Die Fachbehörden begrüßten das Vorhaben ausdrücklich: Wer im Quartier fest verwurzelt ist und weiß, wo zentrale Anlaufpunkte im Ernstfall liegen, agiert in Krisensituationen besonnener und solidarischer.
Mit der Verlängerung der vollständig durch die Diakonie Katastrophenhilfe geförderten Stelle bis Ende 2027 ist nun der ideale zeitliche Rahmen gegeben, um diese zukunftsweisenden Projekte, von der alltäglichen Nachbarschaftshilfe bis zur integrierten Krisenvorsorge, nachhaltig zu festigen und weiterzuentwickeln. Bürgermeister Patrick Nowicki begrüßt die Fortführung der Förderung ausdrücklich: „In angespannten Haushaltlagen fallen viele freiwillige Leistungen schnell hinten runter. Umso dankbarer sind wir für die Partnerschaft mit der Diakonie, die es uns ermöglicht, mit Britta Leipertz diese so wichtige Ansprechperson für die Menschen im Quartier zu halten. Wie sie diese Stelle hier mit Leben füllt, ist einfach hervorragend.“
Bildunterschrift: Das Foto zeigt Britta Leipertz (m.), Quartiersmanagerin Eschweiler-Ost, die eingerahmt wird von Amtsleiterin Demet Jawher-Özkesemen, Bürgermeister Patrick Nowicki, Markus Koth, Andreas Vollmert und der Ersten Beigeordneten und Sozialdezernentin Dana Duikers (von links nach rechts).
