Gleich zwei Gründe zum Feiern gab es jetzt in der BKJ-Kita Käte Strobel in Dürwiß: Der Förderverein der Einrichtung besteht seit mittlerweile 25 Jahren. Und weil die Rückkehr in das Gebäude an der Grünstraße nach der Beseitigung eines großen Wasserschadens zwar Anfang Mai 2026 vollzogen, aber noch nicht in einem besonderen Rahmen gewürdigt worden war, herrschte beim Sommerfest aus doppeltem Grunde beste Stimmung.
Dabei wurde gleichwohl noch einmal daran erinnert, dass die Kita-Gemeinschaft es nicht leicht hatte nach dem festgestellten Wasserschaden und aufgrund des dadurch bedingten fast einjährigen Auszugs aus ihrem Stammgebäude. „Die Zeit war eine große Herausforderung. Aber die Kolleginnen und Kollegen der BKJ haben gezeigt, was es bedeutet zusammenzuhalten“, ordnete die stellvertretende Leiterin Sabine Nowak die Situation rückblickend ein. Für die Unterstützung und Solidarität fand sie viele lobende Worte und richtete ihren Dank an „die tolle BKJ-Familie, aber auch an alle Eltern und Kinder, die diese Herausforderung konstruktiv angenommen haben.“
Anfang August 2024 war der Wasserschaden entdeckt worden, Mitte September fiel die Entscheidung für den vorübergehenden Umzug. Zunächst wurden die Kinder und ihre Betreuerinnen im September 2024 auf andere Einrichtungen der BKJ verteilt. Der Dank geht in diesem Zusammenhang noch einmal an die Kita Indestrolche, die Kita Herz Jesu, die Kita St. Elisabeth und die Kita Wiesenzauber.
Mitte Mai 2025 folgte dann der gemeinsame Einzug in das zuvor schon von der Kita Jahnstraße als Ausweich-Kindertagesstätte genutzte Gebäude der Caritas Betriebs- und Werkstätten GmbH (CBW) an der Aachener Straße. Knapp ein Jahr später, Anfang Mai 2026, war dann die Rückkehr an die Grünstraße möglich.
Bürgermeister Patrick Nowicki, der gemeinsam mit der Ersten Beigeordneten und BKJ-Verwaltungsratsvorsitzenden Dana Duikers zum Fest gekommen war, berichtete von seinen Eindrücken bei der Heimkehr der Kita im Mai: „Ich habe an diesem Tag eine große Erleichterung bei allen Beteiligten gespürt.“ Eben diesen Beteiligten attestierte der Bürgermeister eine „Riesenleistung“. Aus gutem Grund: „Es gab nicht einen Schließtag, und es gab keinen Betreuungsausfall.“
Tatsächlich stand das komplette pädagogische Team den Eltern und Kindern während der gesamten Zeit uneingeschränkt zur Verfügung - und das in einer Einrichtung, die von 65 Kindern besucht wird, davon 18 U3-Kinder und fünf Kinder mit besonderem Förderbedarf.
An der guten Bewältigung der besonderen Herausforderungen hatte auch der Förderverein, der 2026 sein 25-jähriges Bestehen feiert, einen großen Anteil. Für den Vorsitzenden Sebastian Scholl hat das ehrenamtliche Engagement, das die Eltern nicht nur in dieser außergewöhnlichen Situation gezeigt haben, viel mit Verantwortungsbewusstsein, aber auch mit Freude zu tun: „Unser Ziel ist es, dass die Kinder ein schönes Kindergartenleben haben.“ Passend dazu erhielt die Einrichtung beim Sommerfest einen neuen Krippenwagen mit vier Plätzen sowie eine Musikbox.
Im offiziellen Programm folgte noch die Aufführung der Kinder als Ausdruck des Dankes an die Caritas Betriebs- und Werkstätten GmbH (CBW) für die spontane Aufnahme in ihren Räumen. Im Anschluss standen dann das gemütliche Beisammensein und viele gute Gespräche im Mittelpunkt.
Foto: Stadt Eschweiler/Michael Grobusch
