Literarischer Abend mit Mechtild Borrmann in der Stadtbücherei


Die Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann liest am Freitag, 24. April 2026, ab 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Eschweiler aus ihrem zeitgeschichtlichen Roman „Lebensbande“. Er erzählt eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Mut und Opferbereitschaft.

Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Mauerfall verbinden die Fäden des Schicksals Lene, Nora und Lieselotte. Obwohl sie sich in einer Zeit der Angst und des Terrors als Fremde begegnen, werden sie zu Freundinnen, die einander Halt geben und große Risiken auf sich nehmen.

Krankenschwester Nora tut alles, um Lene zu helfen, das Leben ihres kleinen Sohnes Leo zu retten. Denn wegen eines leichten Handicaps gilt Leo als „Reichsausschusskind“. 1942 lernt Nora in Danzig Lieselotte kennen. Drei Jahre später werden die Frauen in einen Gulag der Sowjetunion verschleppt – als Teil der 900.000 Arbeitskräfte, die Stalin unter anderem im Rahmen der Reparationszahlungen zugesichert worden waren.

Als Adenauer 1949 beginnt, diese Deutschen zurückzukaufen, gibt Lieselotte alles auf, was sie noch hat, um Nora die Rückkehr in die Heimat zu ermöglichen. Viele Jahre später, kurz nach dem Mauerfall, erhält diese einen verstörenden Brief, der sie schlagartig in die Vergangenheit zurückkatapultiert.

Karten gibt es im Vorverkauf in der Stadtbücherei (Rathaus, Erdgeschoss) sowie an der Abendkasse zum Preis von 8 Euro inklusive Getränke. Der Literarische Abend findet mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins der Stadtbücherei Eschweiler und in Kooperation mit der Kulturtafel Aachen statt.

Foto: Pixabay/Theo Crazzolara