Im Mittelpunkt der Maßnahme stehen insbesondere die Säuberung, Ausbesserung und Neuanstrich der Außenfassaden und die Instandsetzung der Sockelbereiche. Zudem werden die Balkone saniert, die Vordächer erneuert und die Treppenhäuser vollständig renoviert.
Bei der Umsetzung der Arbeiten wird auf regionale Kompetenz und Verlässlichkeit gesetzt: Den Auftrag für die handwerklichen Leistungen erhielt der etablierte Eschweiler Fachbetrieb Maler Schmitz. Damit verbleibt die Wertschöpfung direkt vor Ort, was das heimische Handwerk gezielt stärkt. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 300.000 Euro und werden von der Strukturförderungsgesellschaft getragen. Ein wichtiger Baustein in der Finanzierung sind dabei Versicherungsgelder, die im Nachgang der verheerenden Flutkatastrophe vor fünf Jahren zur Verfügung stehen.
„Mit der Maßnahme an der Bismarckstraße/Rosenallee sorgen wir nachhaltig für den Werterhalt und eine verbesserte Aufenthalts- und Wohnqualität in diesem Quartier. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, unseren Bestand kontinuierlich zu pflegen und zeitgemäß zu modernisieren“, erklärt Geschäftsführer Stephan Miseré.
Die Ausführung der Arbeiten erfolgt in enger Abstimmung und soll die Beeinträchtigungen für die Mieterinnen und Mieter im Alltag so gering wie möglich halten. Das Projekt rundet ein besonderes Jahr für die 100-prozentige Tochter der Stadt Eschweiler ab: 2026 blickt die Strukturförderungsgesellschaft auf ihr 25-jähriges Bestehen zurück. Seit einem Vierteljahrhundert treibt die Gesellschaft die städtebauliche Entwicklung in Eschweiler voran – von der Erschließung neuer Wohn- und Gewerbegebiete über die Vermarktung von Baugrundstücken und den Bau von Kindertagesstätten bis hin zur Bereitstellung von attraktivem Wohnraum.
Foto: Stadt Eschweiler/Tobias Königs
