Neue Höfe“ Dürwiß: Quartiersplatz ist fertig und freigegeben


Der Quartiersplatz im Neubaugebiet „Neue Höfe“ in Dürwiß ist fertig. Nachdem zuletzt noch die wassergebundene Decke aushärten musste, steht der Nutzung des zentral gelegenen Areals nun nichts mehr im Weg.

Der Quartiersplatz befindet sich auf der bis dato freien Fläche im Kreuzungsbereich von Abt-Simon-Straße und Kathy-Beys-Straße. Er soll als Ort der Begegnung und Erholung dienen und bietet unterschiedliche Aufenthaltsmöglichkeiten, unter anderem mit mehreren Sitzgelegenheiten. Im Zentrum des Platzes bleibt eine Freifläche, die sich für Nachbarschaftsfeste und andere Veranstaltungen eignet.

Auf eine separate Beleuchtung wurde bewusst verzichtet. An den angrenzenden Straßen befinden sich Straßenlampen, die auch den Platz in den Randbereichen mit ausleuchten. Zudem sieht das Konzept vor, dass die allgemeine Nutzung - auch im Sinne der Anlieger – in der Regel auf die hellen Tagesstunden begrenzt sein sollte.

Eingerahmt wird der Platz von elf Dachplatanen und zwei Hainbuchen. Das im Boden angelegte Gestein-Erd-Gemisch dient ihnen als erweiterter Wurzelraum. In den Hohlräumen kann das anfallende Niederschlagswasser zurückgehalten und bei Bedarf an die Bäume abgegeben werden. Diese Konstruktion sorgt dafür, dass die gepflanzten Bäume länger von natürlicher Feuchtigkeit profitieren und gleichzeitig durch Verdunstung ein angenehmes Mikroklima entsteht. In den ersten Jahren werden die Bäume zusätzlich bewässert, da das Regenwasser bis zur Durchwurzelung noch nicht ausreicht.

Die Gestaltung des Platzes geht auf eine Initiative von August 2023 zurück. Damals hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit gehabt, im Rahmen einer Beteiligungsveranstaltung ihre Ideen und Wünsche in die Planung einzubringen. Zuvor hatte der Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss einen entsprechenden einstimmigen Beschluss gefasst.

Die Inbetriebnahme ist passend zum Frühjahr und der zunehmend angenehmen Witterung vollzogen und das Projekt damit erfolgreich abgeschlossen worden.

Foto: Stadt Eschweiler/Michael Grobusch