In Eschweiler-Ost startet voraussichtlich am Montag, 22. Juni 2026, ein siebenmonatiger Verkehrsversuch. Er ist mit der Interessengemeinschaft (IG) Eschweiler-Ost Veloroute 2 abgestimmt und wird in folgenden Straßen umgesetzt:
- Eduard-Mörike-Straße
- Eduard-Mörike-Platz
- Oststraße.
Für die Verkehrsteilnehmer ist der Verkehrsversuch mit einer Anpassung der bisherigen Vorfahrts- und Verkehrsregeln verbunden, weil eine neue Einbahnstraßenregelung erprobt wird. Einige Straßenabschnitte können künftig nur noch in eine Richtung befahren werden. Für Radfahrende ändert sich hingegen nichts: Die Fahrradstraße bleibt in beide Richtungen offen.
Die Stadt Eschweiler bittet alle Bürgerinnen und Bürger, im Bereich des Verkehrsversuchs sehr umsichtig unterwegs zu sein und - bis sich alle an die neue Verkehrsführung gewöhnt haben – besonders rücksichtsvoll auf etwaige Fehler anderer Verkehrsteilnehmender zu reagieren.
Hintergrund des Verkehrsversuchs:
Im vergangenen Jahr wurde unter anderem durch Eschweiler-Ost eine neue Fahrradstraße eingerichtet. Ziel der Maßnahme war vor allem ein sicherer Schulweg für Kinder und Jugendliche. Und auch für Radfahrende, die in Richtung Innenstadt nicht direkt entlang der vielbefahrenen Dürener Straße und lndestraße unterwegs sein möchten, bietet die neue Fahrradstraße eine attraktive und verkehrsberuhigtere Alternative.
In der Bevölkerung wurden allerdings auch kritische Stimmen laut - insbesondere ging es um ein mögliches erhöhtes Unfallrisiko in bestimmten Bereichen. Die Stadtverwaltung nimmt diese Hinweise ernst. Deshalb wird nun geprüft, ob eine Einbahnstraßenregelung die Situation verbessern kann. Der Vorschlag hierzu kam unter anderem von der Interessengemeinschaft Eschweiler-Ost Veloroute
Positive Auswirkungen könnte es unter anderem geben auf den Autoverkehr in der Fahrradstraße, den Hol- und Bringverkehr vor der Eduard-Mörike-Schule („Elterntaxis"), die Sicherheit rund um den Spielplatz am Eduard-Mörike-Platz sowie die Parksituation im Viertel.
Die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger sind gefragt. Sie sind herzlich eingeladen, der Verwaltung ihre Wahrnehmungen der neuen Verkehrssituation mitzuteilen. Parallel dazu wird die Verwaltung das Verkehrsgeschehen vor Ort gründlich und objektiv analysieren.
Rückmeldungen können persönlich am mobilen Infostand der Verwaltung abgeben werden (Termine werden kurzfristig über die städtischen Kanäle sowie über die IG Eschweiler-Ost bekanntgegeben) sowie per E-Mail an verkehrsversuch@eschweiler.de gesendet werden.
Alle Rückmeldungen und Verkehrsdaten bilden die Grundlage für die finale Entscheidung über die zukünftige Verkehrsführung.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.eschweiler.de/verkehrsversuch
Foto: Stadt Eschweiler/Michael Grobusch
