Viele Eschweilerinnen und Eschweiler ließen sich nicht zweimal bitten: Zahlreich beteiligten sie sich auch in diesem Jahr wieder am „Stadtradeln“. Vom 1. bis zum 21. Juni ging es darum, kräftig in die Pedale zu treten. Bereits zum neunten Mal beteiligte sich die Indestadt an der Aktion. Seit 2018 setzt Eschweiler damit gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern ein Zeichen für klimafreundliche Mobilität und aktiven Klimaschutz.
Das Ziel der Aktion ist einfach: Möglichst viele Alltagswege sollen mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückgelegt werden. Dabei zählt jeder Kilometer – ganz gleich, ob regelmäßig oder nur gelegentlich geradelt wird. Denn insbesondere dann, wenn eine Autofahrt durch eine Fahrradfahrt ersetzt werden kann, lässt sich CO₂ einsparen und ein konkreter Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Das ist in Eschweiler erneut sehr gut gelungen: Im Altkreis Aachen mit seinen neun Kommunen erzielte die Stadt ein hervorragendes Ergebnis und belegte mit insgesamt 90.980 Kilometern den zweiten Platz. Rang 1 ging an Würselen mit 95.254 Kilometern, Stolberg wurde mit 81.284 Kilometern Dritter.
In Eschweiler waren insgesamt 346 aktive Radelnde unterwegs. In der Summe kommen sie auf mehr als 5600 Fahrradfahrten. Wären diese Fahrten mit dem Pkw unternommen worden, hätte dies zum Ausstoß von schätzungsweise 15 Tonnen CO₂ in die Atmosphäre geführt.
Besonders vielfältig war in diesem Jahr die Zusammensetzung der insgesamt 26 teilnehmenden Teams. Zu ihnen gehörten Schulen, Kitas sowie Vereine und Verbände, Politik, Radsport, Unternehmen und Gruppen aus Ortsteilen. Auch Familien sowie Mitarbeitende der Verwaltung beteiligten sich an dem Wettbewerb.
Einige Teams haben sich beim diesjährigen „Stadtradeln“ besonders hervorgetan. Dank der Unterstützung der RWE Power AG konnten die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer jetzt im Rahmen des Eschweiler Sommerstadtfestes ausgezeichnet werden – in fünf Kategorien und mit jeweils 100 Euro Preisgeld. Die Siegerehrung nahm Bürgermeister Patrick Nowicki gemeinsam mit der städtischen Mobilitätsmanagerin Annika Waßmuth auf der Bühne an der Uferstraße vor.
- Das fahrradaktivste Team in Eschweiler: „Team Mission Herzrasen, das Radteam mit Herz“
- Die fahrradaktivste Schule in Eschweiler: Bischöfliche Liebfrauenschule
- Das fahrradaktivste Unternehmen in Eschweiler: Haus St. Josef gGmbH
- Der fahrradaktivste Verein in Eschweiler: Freie evangelische Gemeinde Eschweiler
- Der aktivste Eschweiler Radler: Matthias Dohm
Das Ergebnis des diesjährigen „Stadtradeln“ macht einmal mehr deutlich: Gemeinsam lässt sich viel bewegen – und zwar im Wortsinn. Denn die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben mit ihrem Engagement nicht nur viele Kilometer gesammelt, sondern gleichzeitig einen Beitrag zu einer klimafreundlicheren und nachhaltigeren Mobilität in Eschweiler und der Städteregion Aachen geleistet.
Foto. Stadt Eschweiler/Kristina Jacquorie
