Aufregung und Vorfreude waren ihnen gleichermaßen anzumerken: Am heutigen Montagmorgen sind zwölf Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen Mareike Joußen und Talina Zähl zu einer fünftägigen Ferienfreizeit der Jugendarbeit Eschweiler nach Friesland aufgebrochen. Bis zum kommenden Freitag werden sie dort eine abwechslungsreiche Zeit mit gemeinsamen Aktivitäten, neuen Erfahrungen und viel Raum zur Mitgestaltung verbringen.
Auf den Weg machte sich die Gruppe mit einem Kleinbus und einem Transporter. In Friesland ist sie in einem Ferienhaus untergebracht und übernimmt die Verpflegung eigenständig. Bevor am Morgen am Jugendtreff „Check In“ an der Hehlrather Straße die Reise begann, wünschte Bürgermeister Patrick Nowicki den Teilnehmenden eine tolle Zeit und gute Erholung. Bei seiner Begrüßung unterstrich er, wie wichtig der Stadt Eschweiler Angebote für junge Menschen sind. Ermöglicht wird die Ferienfreizeit nach Friesland von der Jugendarbeit der Stadt Eschweiler, die sie organisiert hat und personell begleitet, sowie von der Stern Stiftung. Dank ihrer finanziellen Unterstützung beträgt der Teilnahmebeitrag für die Jugendlichen lediglich 50 Euro pro Person.
Im Mittelpunkt der Reise stehen die Stärkung von Gruppendynamik, Eigenverantwortung und Partizipation. Die Jugendlichen werden aktiv in die Gestaltung der Freizeit einbezogen: Sie entscheiden gemeinsam über die Mahlzeiten, übernehmen den Einkauf und wirken bei der Planung der einzelnen Tage mit.
Das Freizeitprogramm wird überwiegend flexibel aufgestellt. Ein Termin zum Bogenschießen ist bereits gebucht. Wenn das Wetter mitspielt, stehen außerdem ein Strandbesuch und Stand-Up-Paddling auf dem Programm. Weitere Aktivitäten werden spontan am Ferienort gemeinsam mit den Jugendlichen ausgewählt. Das hat den großen Vorteil, dass sowohl die Interessen der Gruppe als auch die jeweiligen Wetterbedingungen berücksichtigt werden können.
Die Ferienfreizeit soll den Jugendlichen damit nicht nur eine abwechslungsreiche Auszeit vom Alltag bieten, sondern auch den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe stärken und ihnen die Möglichkeit geben, Selbstständigkeit und Verantwortung in einer Gemeinschaft zu erleben.
Foto: Stadt Eschweiler/Michael Grobusch

