Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf? Wer bietet Informationen und Beratung für Eltern vor der Einschulung ihres förderbedürftigen Kindes? Und welche Förderschulen und Grundschulen mit gemeinsamem Lernen gibt es in Eschweiler und Umgebung?
Auf diese und viele weitere Fragen gab es Antworten bei der Informationsveranstaltung zur Einschulung von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf, die das Amt für Schulen, Sport und Kultur der Stadt Eschweiler organisiert hatte. Zahlreiche Eltern und Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, Familienzentren sowie dem medizinischen und therapeutischen Bereich nutzten das Angebot und die Möglichkeit, sich im direkten Gespräch mit Expertinnen und Experten zu informieren und sich auszutauschen.
Ziel der Veranstaltung war es, frühzeitig über die verschiedenen schulischen Fördermöglichkeiten zu informieren und Orientierung bei der Wahl der geeigneten Schulform zu geben. Im Mittelpunkt standen dabei sowohl die Förderschulen als auch die Grundschulen mit Gemeinsamem Lernen (GL). Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden Informationen zum Anmeldeverfahren sowie zum Verfahren nach der Ausbildungsordnung Sonderpädagogische Förderung (AO-SF).
Petra Seeger, Leiterin des Amtes für Schulen, Sport und Kultur, stellte in ihrem Vortrag die Eschweiler Schullandschaft sowie die bestehenden Förderschulangebote vor und ging auf allgemeine Aspekte der Einschulung ein. Anschließend erläuterte Sabine Baranowski, Schulamtsdirektorin für Förderschulen der Städteregion Aachen, den Ablauf des AO-SF-Verfahrens. Sabine Deisz, stellvertretende Leiterin des schulärztlichen Dienstes des Gesundheitsamtes der Städteregion Aachen, informierte derweil über die schulärztliche Untersuchung und deren Bedeutung im Einschulungsprozess.
Ergänzend präsentierten Vertreterinnen und Vertreter der Grundschulen mit Gemeinsamem Lernen ihre pädagogischen Konzepte. Auch Förderschulen aus Eschweiler, Stolberg und Aachen stellten ihre Förderschwerpunkte sowie ihre Arbeit mit den Kindern vor.
An den Informationsständen der teilnehmenden Schulen und der Stadt Eschweiler konnten sich die Besucherinnen und Besucher anschließend individuell beraten lassen. Die Möglichkeit, direkt mit Vertreterinnen und Vertretern der Schulen, der Schulaufsicht, des Gesundheitsamtes und der Stadt ins Gespräch zu kommen, wurde intensiv genutzt. Der persönliche Austausch bot Gelegenheit, offene Fragen zu klären und wichtige Informationen für den bevorstehenden Übergang in die Schule mitzunehmen.
Foto: Stadt Eschweiler
