Die fünf Themenfelder der Stiftung


Eschweiler FAIReint! Soziale Teilhabe in der Indestadt: Eine demokratische Gesellschaft lebt von der Beteiligung ihrer Mitglieder. Gleichzeitig muss es allen Menschen möglich sein, an sozialen, kulturellen und politischen Aktivitäten teilzunehmen. Armut erhöht die Gefahr sozialer Ausgrenzung. Somit ist die Frage gesellschaftlicher Teilhabe zugleich eine Frage der Verteilung von Wohlstand. Aber auch das Abweichen vom vermeintlich Normalen darf nicht zu einer Benachteiligung bei sozialen Teilhabemöglichkeiten führen.


Raus ins Grüne! Umwelt, Klima und Natur schützen: Ob der dramatische Rückgang der Insekten bei uns oder die Abholzung des Amazonasregenwalds – in vielfacher Hinsicht ist die Bedrohung unserer Natur und Umwelt zugleich auch eine Bedrohung für uns selber. Natürliche Ressourcen wie Boden, Wasser und Luft sind die Grundlagen menschlichen Lebens und Wirtschaftens. Natur- und Umweltschutz bedeuten sowohl Schutz und Erhaltung noch intakter Natur als auch Renaturierung degradierter Flächen. Produktionskreisläufe müssen sauberer und die Energieeffizienz gesteigert werden.

Grundlegend sind allerdings zunächst die Entwicklung eines neuen Bewusstseins und eine gesamtgesellschaftliche Sensibilisierung für Natur-, Umwelt- und Klimaschutzbelange. Letztendlich liegt es in unser aller Verantwortung, den Planeten Erde auch für alle zukünftigen Generationen als lebenswerten und spannenden Ort zu erhalten. Natur-, Umwelt- und Klimaschutz haben dabei eine besondere Bedeutung.

Obstwiesen


Ein Leben lang lernen! Wir fördern Bildung: Allen den Zugang zu Bildung und Weiterbildung zu ermöglichen, ist einer der Ansprüche, die eine nachhaltige Stadt an sich selber stellen sollte.

Bildung ist zentral für die Überwindung von Armut, das Ausüben von menschenwürger Arbeit und für ein selbstbestimmtes Leben. Sie erhöht z.B. die Anpassungsfähigkeit in einer sich rasant verändernden Welt. Nicht zuletzt ist Bildung zudem das Fundament von Demokratie und Freiheit.




Von Eschweiler in die Welt! Globale Verantwortung übernehmen: Internationale Fluchtbewegungen und der globale Klimawandel – die Wirkungsbeziehungen zwischen dem Globalen Norden und Süden werden immer deutlicher und erfordern auch auf kommunaler Ebene die Übernahme globaler Verantwortung. Mit der Förderung des Fairen Handels trägt die Stadt Eschweiler dazu bei, die Arbeitsbedingungen in den Erzeugerländern des Globalen Südens zu verbessern. Seit 2018 engagiert sich Eschweiler außerdem entwicklungspolitisch in einer Kooperation mit der brasilianischen Stadt Alta Floresta.



Wir verstehen uns! Dank Einsatz für Völkerverständigung: In Eschweiler gibt es keinen Platz für Rassismus! Hier leben Menschen aller Hautfarben und Religionen aus rund 110 Nationen. Kultureller Austausch, gegenseitige Akzeptanz und gesellschaftliche Teilhabe für alle sind die Grundlage für ein friedliches Miteinander. Ob durch Engagement im Bereich Integration oder die Pflege unserer Städtepartnerschaften – es gibt vielfache Möglichkeiten, einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten.